Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Dezember 2016

Das erste Adventswochenende ist nun vorüber und Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Es wird also höchste Zeit einen Blick in die Verlagsvorschauen zu werfen, um nach der richtigen Lektüre für lange Winterabende zu suchen oder den Weihnachtswunschzettel mit Büchern zu füllen. Ich bin ehrlich gesagt ein ziemlicher Weihnachtsmuffel und kann mit all dem Kitsch, den Glöckchen, Sternchen und der aufgesetzten Harmonie, von der man das ganze Jahr über leider recht wenig spürt, nicht viel anfangen. Deshalb steht mir auch in dieser Jahreszeit der Sinn nach spannenden und verstörenden Thrillern. Ich habe wieder fünf interessante Neuerscheinungen gefunden, die im Dezember erscheinen werden und ich gerne lesen möchte.

c-l-taylor-detoxJane Hughes ist eine ganz normale Frau. Sie lebt in einem kleinen Haus, arbeitet in einem Tierheim und ist in einen netten Mann verliebt. Doch ihr Leben ist eine Lüge. Jane Hughes gibt es nicht. Ihre wahre Identität hat sie begraben, zusammen mit der Schuld und den Erinnerungen daran, was vor fünf Jahren in dem Wellness-Resort in Nepal geschah. Mit ihren drei besten Freundinnen wollte sie die Reise ihres Lebens machen – doch nur zwei von ihnen kamen lebend zurück. Jetzt will jemand Rache. Und wird nicht ruhen, bis er Janes Leben und alles, was sie liebt, zerstört hat. (Klappentext: Piper Verlag)

 

 

C. L. Taylor – Detox
Verlag: Piper
Ersterscheinungstermin: 01. Dezember 2016
Taschenbuch – 464 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-492-30381-1


sophie-kendrick-das-gesicht-meines-mordersSie muss sich erinnern, um zu überleben.
Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. (Klappentext: Rowohlt Verlag)

 

Sophie Kendrick – Das Gesicht meines Mörders
Verlag: rororo
Ersterscheinungstermin: 16. Dezember 2016
Taschenbuch – 320 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-499-27273-8


Ich vergebe nicht von Mark HillEin Killer mit einer Botschaft aus der Vergangenheit. Und ein Ermittler, der alles zu verlieren hat.

Detective Ray Drake hat alles dafür getan, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen. Niemand weiß von seiner Kindheit in einem Londoner Waisenhaus und von den schrecklichen Geschehnissen, die dreißig Jahre zurückliegen. Doch dann wird eine Familie brutal ermordet, und Hinweise tauchen auf, die in Drakes Richtung deuten. Er weiß, dass er sie vertuschen muss, um sein Geheimnis weiterhin zu schützen. Der Täter jedoch scheint fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen … (Klappentext: Blanvalet)

 

Mark Hill – Ich vergebe nicht
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungsdatum: 19. Dezember 2016
Taschenbuch – 480 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-7341-0329-2


Fuerchte den Schlaf von Stevan MenaEin Arztbesuch bringt traurige Gewissheit: Detective Jack Ridge hat nicht mehr lange zu leben. In der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, will er den Fall lösen, der ihn schon seit Jahren verfolgt: Drei junge Frauen wurden grausam ermordet, der Täter nie gefasst. Dann wird die 18-jährige Angelina vermisst, und alles deutet auf Jacks Serienmörder hin. Erst der Anruf eines befreundeten Psychologen bringt Jack auf eine ungewöhnliche Spur: Die neunjährige Rebecca hat schreckliche Albträume und sieht Details zu Jacks Fall, die sie unmöglich wissen kann. Da Jack nichts mehr zu verlieren hat, geht er ihren Hinweisen nach – und bringt damit schließlich auch das kleine Mädchen in größte Gefahr … (Klappentext: Goldmann)

 

Stevan Mena – Fürchte den Schlaf
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungsdatum: 19. Dezember 2016
Taschenbuch – 384 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-442-48489-8


alex-lake-es-beginnt-am-siebten-tagDer Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag. (Klappentext: HarperCollins)

 

Alex Lake – Es beginnt am siebten Tag
Verlag: HarperCollins
Ersterscheinungsdatum: 05. Dezember 2016
Klappenbroschur – 472 Seiten – 15,00 €
ISBN 978-3-959-67055-5

6 Gedanken zu “Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Dezember 2016

  1. Ich habe mir vorgenommen, mit sehr ausgewählten Ausnahmen gar keine neuen Krimis mehr zu ordern, sei es Kauf oder Rezi-Exemplare. Überhaupt mal möglichst viel SUB-Lesen, sobald die aktuellen Bücher weg sind. Ich habe auf neu Bücher gar keine Lust mehr – immer dieses Lesen müssen… .

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    • Lesen zu MÜSSEN ist ja auch Quatsch. Ich lese das immer häufiger auf manchen Blogs, dass manche Blogger das Gefühl haben, sie müssen lesen und dann davon reden, wieviele Bücher sie „geschafft“ haben oder sie ihren SuB „abarbeiten“. Da wird zum Jahresende verbissen versucht, eine Challenge zu schaffen, obwohl man eigentlich gar nicht will und obwohl es dabei doch nur um spielerischen Spaß gehen sollte und nicht um einen Wettkampf. Das klingt alles ganz furchtbar! Wie kann man denn noch Spaß am Lesen haben, wenn man es als Arbeit sieht, sich unter Druck setzt und sich einredet, man müsste etwas „schaffen“? Man muss viel zu viel im Leben. Ich MUSSTE sogar schon lesen, weil ich beruflich Bücher korrekturgelesen habe, mich auf meine Museumsführungen vorbereiten oder auch für mein Studium lesen musste. Da ich den ganzen Tag meine Nase in einem Buch hatte, habe ich die Freude am Lesen in dieser Zeit vollkommen verloren und kam gar nicht mehr dazu, etwas zu lesen, was mir einfach nur Spaß macht, mich unterhält oder spannend ist. Inzwischen MUSS ich nicht mehr lesen, sondern darf wieder lesen, was ich will, habe meine Freude am Lesen wiedergefunden und freue mich, neue Bücher zu entdecken und mich darüber auszutauschen. Müssen tu ich gar nichts. Ich lasse mich auch von nichts und niemandem unter Druck setzen, sondern lese und blogge, weil es mir Spaß macht. Vokabeln wie „müssen“ und „schaffen“ vermeide ich, denn sonst verliere ich ganz schnell die Freude an einer Sache. Weder Reziexemplare noch Neuerscheinungen oder mein SuB lassen in mir das Gefühl aufkommen, dass ich irgendetwas muss.

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      • Ich habe mir nun weit bis ins nächste Jahr interessante Bücher, soweit die Vorschauen erhältlich sind, in den Aufgaben-Ordner in Outlook gelegt. Einfach, um eine bessere Kontrolle über die Rezi-Exemplare zu haben und damit sie sich nicht mehr so stapeln. Und im Zweifel eher Sachbücher als Belletristik. Ich habe keine Lust mehr auf diese *Muss-Bücherstapel* und wenn die Bücher hier Wochen liegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Vor allem, da meine Regale sich eigentlich vor interessanten Büchern biegen.

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      • So langfristig plane ich gar nicht, da ich gar nicht weiß, ob das, was mich heute interessiert, mich auch noch im kommenden Jahr interessieren wird. Aber ich gehe gerade ohnehin recht planlos durchs Leben und bewundere es, wenn ich Blogger sehe, die organisiert sind. Ich finde das toll, aber ich schaffe es nicht, denn ich bin schon mit einem Kalender überfordert. Deshalb finde ich das Bloggen auch so schön, denn immerhin habe ich nun einen Überblick, was ich lese, wieviel ich lese… Davor habe ich nie Buch geführt über meine Lektüre.
        Ich schaue mir in den Vorschauen immer nur die Neuerscheinungen für den kommenden Monat an und suche mir auch nur wenige raus. Auch Rezi-Exemplare frage ich erst dann spontan an und plane das nicht lange im Voraus, denn sonst besteht die Gefahr, dass ich gar keine Lust mehr auf das Buch habe, wenn es dann rauskommt. Mehr als zwei oder drei stapeln sich da nicht gleichzeitig. Eben auf diese „Muss-Stapel“ habe ich nämlich keine Lust und bei Reziexemplaren würde sich da dann doch das schlechte Gewissen regen, wenn die ewig nur rumliegen würden. Ich will eben auch die Freiheit haben, immer mal wieder ein Buch von meinem SuB dazwischenzuschieben, wenn mir der Sinn danach steht, selbst wenn ich Reziexemplare da habe. Würden die Reziexemplare sich stapeln, käme ich ja überhaupt nicht zu Büchern, die auf meinem SuB liegen, und die habe ich mir ja irgendwann gekauft, weil sie mich interessieren, also will ich sie auch lesen. Aber ich bin auch ein Parallelleser, lese immer mindestens zwei oder drei Bücher parallel, weil es eben sein kann, dass ich morgens ein anderes Buch lesen will als abends – je nach Stimmung eben. Tja, ich bin ziemlich planlos und eher schlecht organisiert 😉

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      • *So langfristig plane ich gar nicht, da ich gar nicht weiß, ob das, was mich heute interessiert, mich auch noch im kommenden Jahr interessieren wird.*

        Das war auch immer mein Problem, aber inzwischen weiß ich recht gut, was mich nicht interessiert und Krimis und Thriller sind inzwischen ganz vorne dabei. Einige Klappentexte haben mich zwar gereizt und diese Bücher habe ich mir auf Vorlage gelegt, aber im Grunde möchte ich davon Anstand nehmen. Ich habe genug alte Krimis, welche mir im Schnitt besser gefallen.

        * Ich will eben auch die Freiheit haben, immer mal wieder ein Buch von meinem SuB dazwischenzuschieben, wenn mir der Sinn danach steht, selbst wenn ich Reziexemplare da habe. Würden die Reziexemplare sich stapeln, käme ich ja überhaupt nicht zu Büchern, die auf meinem SuB liegen, und die habe ich mir ja irgendwann gekauft, weil sie mich interessieren, also will ich sie auch lesen. *

        Genau die Situation habe ich zur Zeit und ich bin gewillt, sie nie wieder zuzulassen. Schwierig sind die spontanen Bestellungen und dann auch noch bei Verlagen, welche sich nicht zurückmelden. Dann denke ich oft nicht daran und auf einmal liegen Bücher im Briefkasten, an welche ich gar nicht mehr gedacht habe.

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      • Also ich habe mir das mit Outlook so gedacht, dass ich sehe, was in einem Monat raus kommt und dann entscheide, was ich wirklich haben möchte und was ich zeitmäßig verkraften kann. Ich hoffe, das funktioniert, ich war schon bei der Vorauswahl recht kritisch.

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