Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Juni 2017

Der Mai neigt sich schon wieder seinem Ende, und so wurde es Zeit, mich wieder durch die Verlagsvorschauen zu wühlen und nach neuem Lesestoff zu suchen. Meine Wunschliste platzt zwar aus allen Nähten, von meinem Stapel ungelesener Bücher will ich gar nicht erst reden, aber dennoch kann ich es nicht lassen, jeden Monat nach spannenden Neuerscheinungen Ausschau zu halten. Aus Gründen der Selbstdisziplin habe ich mich aber auch diesmal wieder auf fünf Bücher beschränkt und hoffe, dass ich mit meiner kleinen Auswahl richtig liege.

Die Frauen von Salem von Brunonia BarrySalem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch? (Klappentext: btb)

Brunonia Barry: Die Frauen von Salem
Verlag: btb
Ersterscheinungstermin: 13. Juni 2017
Taschenbuch – 608 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-442-71436-0


Murder Park von Jonas WinnerZodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen … (Klappentext: Heyne)

 

Jonas Winner: Murder Park
Verlag: Heyne
Ersterscheinungstermin: 13. Juni 2017
Klappenbroschur – 416 Seiten – 12,99 €
ISBN: 978-3-453-42176-9


Ich will brav sein von Clara WeissDer Sommer steht vor der Tür, als die Studentin Juli das kleine Dachzimmer in dem charmanten Münchner Mietshaus bezieht. Sie teilt die Wohnung mit der jungen Schauspielerin Greta, die ihr auf Anhieb sympathisch ist, und zunächst ist Juli glücklich in ihrer neuen Umgebung. Doch dann mehren sich die Hinweise, dass Greta ein ebenso undurchsichtiges wie grausames Spiel mit ihr treibt – und während eine mörderische Hitzewelle die Stadt wie eine Glocke umschließt, gerät Julis Leben immer mehr zur Hölle: Sie entdeckt eine Leiche auf dem Dachboden, ihre beste Freundin verschwindet, ein stummes Mädchen im Treppenhaus versetzt sie in Angst und Schrecken. Als sich weitere Todesfälle ereignen, weiß sie, dass auch sie selbst in höchster Gefahr ist. Aber da ist es fast schon zu spät … (Klappentext: Goldmann)

Clara Weiss: Ich will brav sein
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 19. Juni 2017
Taschenbuch – 416 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48604-5


Die Verlassene von Mary TorjussenSie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

Er ist weg. Verschwunden. Hat sie verlassen. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie findet keine Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie … (Klappentext: Blanvalet)

Mary Torjussen: Die Verlassene
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungstermin: 19. Juni 2017
Taschenbuch – 416 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-7341-0444-2


Jutta Maria Herrmann - AmnesiaDu hast nichts zu verlieren.
Du hast eine mörderische Wut.
Und du kannst dich an nichts erinnern …
Als die Berlinerin Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Bei ihrer Familie in der südwestdeutschen Heimat angekommen, muss sie dann schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester Kristin von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen glaubt nicht, dass sie dazu wirklich fähig ist.
Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot – und Helen, die Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen nimmt, hat keinerlei Erinnerung an die vergangene Nacht. Amnesie …

Die deutsche Spannungs-Autorin Jutta Maria Herrmann legt endlich nach und blickt mit ihrem düsteren und psychologisch tiefgründigen Thriller in die menschlichen Abgründe. Ein Psycho-Thriller der Extraklasse! (Klappentext: Knaur)

Jutta Maria Herrmann: AMNESIA – Ich muss mich erinnern
Verlag: Knaur
Ersterscheinungstermin: 01. Juni 2017
Taschenbuch – 304 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-426-51997-4

The Versatile Blogger Award

versatile-blogger-awardIch wurde von der lieben Sabine von Das Niliversum für den Versatile Blogger Award nominiert, worüber ich mich sehr gefreut habe. Deshalb möchte ich mich zunächst recht herzlich für die Nominierung bedanken. Das Schöne an diesem Award ist, dass man keine Fragen beantworten muss, die man vielleicht gar nicht beantworten möchte, sondern einfach 7 Fakten über sich selbst preisgeben soll, damit die Leser des Blogs ein bisschen mehr über die Person, die sich hinter dem Blog verbirgt, erfahren.

Die Regeln sind also ganz einfach:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  2. Verrate 7 Fakten über dich
  3. Nominiere andere Blogger

Also nutze ich die Gelegenheit und offenbare nun 7 Fakten über mich, die heute mal nichts mit Büchern zu tun haben:

Fakt 1

Ich hasse Sport

Sportliche Betätigungen sind mir ein Gräuel – schon immer. Mir ist durchaus bewusst, dass ein bisschen Sport gesund wäre und ich mir und meinem Körper keinen Gefallen tue, wenn ich mich zu wenig bewege, aber ich kann sportlichen Aktivitäten einfach nichts abgewinnen. Der Keim für meine Aversion gegen Sport wurde bereits in meiner Schulzeit gelegt, denn Schulsport war der Albtraum meiner Kindheit und hat mir selbst die Sportarten verleidet, die ich eigentlich toll fand, wie zum Beispiel Schwimmen. Ich war nicht einfach nur zu langsam, sondern vor allem auch viel zu ängstlich, hatte regelrecht Panik vor manchen Sportarten und schlaflose Nächte vor jeder Sportstunde. Eigentlich war ich immer eine sehr gewissenhafte und fleißige Schülerin, aber dem Sportunterricht habe ich mich häufig komplett verweigert, habe geschwänzt, irgendwelche Krankheiten vorgetäuscht oder mich einfach bockig in die Ecke gesetzt und mich nicht einmal unter Androhung von Klassenbucheinträgen wegen Unterrichtsverweigerung, geschweige denn schlechter Noten, dazu bewegen lassen, mich am Sportunterricht zu beteiligen. Die demütigsten Erlebnisse meiner Kindheit und Jugend habe ich jedenfalls dem Sportunterricht zu verdanken, und so erstaunt es mich nicht, dass ich Sport nach wie vor verabscheue. Ich hasse es jedoch nicht nur, selbst Sport zu treiben, sondern finde es auch entsetzlich langweilig, anderen beim Sport zuzuschauen, obwohl manche Menschen wirklich erstaunliche körperliche Höchstleistungen vollbringen. Ich kann auch nicht ansatzweise nachvollziehen, was an einem Fußballspiel so spannend und aufregend sein soll, dass eine ganze Nation gebannt vor den Fernsehbildschirmen sitzt und so mancher Blutdruck in beängstigende Höhen steigt, wenn die gegnerische Mannschaft gewinnt.

Fakt 2

Ich bin Agnostikerin

Ich habe mich oft mit dem Thema Religion und Kirche auseinandergesetzt und schon viele Diskussionen darüber geführt. Während meines Studiums und auch bei meiner Tätigkeit als Museumsführerin habe ich mich viel mit Kirchengeschichte beschäftigt. Obwohl mich Religion interessiert und auch fasziniert und manche Kirchen für mich ganz besondere Orte sind, die ich gerne besuche (wenn auch nie zu Gottesdiensten), bin ich nicht sehr gläubig, sondern eher zweifelnd. Als Atheistin würde ich mich jedoch nicht bezeichnen, aber ich zweifle oft an der Existenz eines Gottes. Ich wurde protestantisch getauft, bin aber vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten – nicht wegen der Kirchensteuer, sondern weil ich mit Institution Kirche überhaupt nichts anfangen kann und mich auch nicht auf eine einzige Religion festlegen möchte. Eigentlich würde ich sehr gerne an etwas glauben, an eine höhere Macht, die allwissend ist, alles lenkt und auf die man sich immer verlassen kann, aber ich kann es eben einfach nicht. Ich belächle gläubige Menschen keineswegs, habe Respekt vor allen Religionen und finde es weder dumm noch naiv an einen Gott zu glauben, an welchen auch immer. Ich beneide gläubige Menschen sogar, denn aus einem Glauben Kraft, Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen, ist eigentlich etwas Schönes, und die Gewissheit, nie tiefer zu fallen, als in Gottes Hand, hätte etwas Tröstliches. Ich weiß allerdings nicht, ob es einen Gott gibt, der das tatsächlich leisten kann, der Gebete erhört und das Schicksal der Welt lenkt. Allerdings muss es etwas oder jemanden geben, der diese Welt erschaffen hat und für alles verantwortlich ist, was sich mit dem Verstand nicht erfassen und weder wissenschaftlich noch logisch erklären lässt. Gerade wenn ich in der Natur bin oder Tiere beobachte, denke ich, dass es vermutlich doch einen Gott geben muss, der so etwas Wunderbares geschaffen hat, aber ich weiß es eben nicht.
Ich würde jetzt nicht unbedingt behaupten, dass ich ein besonders guter Mensch bin, aber ich versuche es zumindest und handle so, dass ich niemandem schade oder bewusst wehtue. Wie ich mich verhalte, muss ich jedoch nicht vor einem Gott verantworten, sondern nur mit meinem Gewissen vereinbaren können. Ich will nachts gut schlafen und mir im Spiegel selbst in die Augen schauen können. Seltsamerweise habe ich aber gerade mit Menschen, die sich selbst als besonders gute Christen bezeichnen, regelmäßig in die Kirche gehen und ihren Finger in jeden Weihwasserkessel tauchen, auf menschlicher Ebene bisher die schlechtesten Erfahrungen gemacht. Das mag Zufall sein, aber die Häufung ist schon recht auffallend. Mag sein, dass sie glauben, wenn sie sich regelmäßig zur Beichte begeben oder vor Gott ihre Verfehlungen bereuen, stünde der Zähler wieder auf Null, aber wenn es diesen Gott, an den sie glauben, tatsächlich gibt und er so gerecht ist, wie sie behaupten, sehe ich äußerst schwarz für ihr Seelenheil. Selbst für einen beruhigten Blick in den Spiegel dürfte es eigentlich schon nicht mehr reichen. Meiner Meinung nach hat moralisches und ethisches Handeln, Respekt vor dem Leben, Nächstenliebe, Mitgefühl und der Wille zum Guten nichts mit Religion zu tun. Es handelt sich dabei ja auch nicht explizit um christliche Werte, denn die großen Religionen unterscheiden sich kaum hinsichtlich solcher Gebote, Normen und Wertvorstellungen, die ein friedliches, harmonisches und respektvolles Miteinander regeln. Umso hirnrissiger ist es, dass seit Jahrhunderten im Namen der Religion Kriege geführt werden und Menschen sich die Köpfe einschlagen, weil sie sich nicht einig werden können, welcher Gott nun die einzig Wahre ist.

Fakt 3

Ich liebe Kitsch

In Büchern hasse ich nichts mehr als kitschige Geschichten, aber ansonsten umgebe ich mich sehr gerne mit Kitsch. Man sollte nicht glauben, dass ich bald 47 werde, denn in meiner Wohnung sieht es teilweise aus, wie in einem Kinderzimmer. Ich habe eine kleine Schwäche für Plüschtiere, kann nicht widerstehen, wenn ich irgendwo knuffige Plüschtierchen entdecke und denke immer, ich müsste ihnen allen ein Zuhause geben. Im Grunde finde ich es aber schön, sich auch im fortgeschrittenen Alter das innere Kind zu bewahren – wenn auch nur im Geheimen. Katzen sind meine absoluten Lieblingstiere, aber ich liebe auch Schweinchen und finde sie unglaublich süß. Außerdem sind Schweine sehr kluge und sensible Tiere, ich könnte ihnen auch ewig zuschauen, aber da ich mir keine Schweine halten kann, sammle ich sie eben – überall in meiner Wohnung befinden sich kleine Schweinchen aus Plüsch, Glas, Keramik oder Porzellan. So hat eben jeder seinen kleinen Spleen 😉.

Fakt 4

Ich hasse Shoppen

Die meisten Frauen, die ich kenne, lieben es, ausgiebig shoppen zu gehen und können stundenlang durch diverse Läden schlendern und einkaufen. Für mich ist das reinste Folter! Am schlimmsten ist es, wenn ich Klamotten oder Schuhe kaufen muss, aber selbst um Buchläden mache ich inzwischen einen großen Bogen, obwohl ich Bücher liebe. Es könnte daran liegen, dass ich selbst jahrelang im Buch- und Einzelhandel gearbeitet habe, nie Freude an diesem Beruf hatte und deshalb nicht mehr an diese Zeit erinnert werden möchte. Das Grauen fängt ja schon bei der Parkplatzsuche an, aber das Schlimmste sind die Menschenmassen, die sich durch die Einkaufsstraßen und die Läden schieben, die Gerüche, das unerträgliche Piepen der Scannerkassen, die Hintergrundmusik in manchen Geschäften und das unsägliche Warten an der Kasse. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es der lokale Einzelhandel sehr schwer hat, sich gegen die übermächtige Online-Konkurrenz durchzusetzen und hatte während meiner Selbstständigkeit selbst darunter zu leiden, dass immer mehr im Internet gekauft wird – trotzdem kaufe auch ich inzwischen überwiegend im Internet ein. Nur Lebensmittel kaufe ich im Supermarkt, und auch bei der Anschaffung von Elektrogeräten schwöre ich weiterhin auf die kompetente Beratung und den Service des Fachhandels vor Ort, aber alles andere kaufe ich nur noch online.

Fakt 5

Talente

Ich staune immer wieder über die Talente meiner Mitmenschen und bin ein wenig traurig, dass ich Fähigkeiten, die ich gerne hätte, einfach nicht habe. Manche Fertigkeiten kann man ja erlernen, wenn man sich Mühe gibt, aber für manche braucht man eben einfach das nötige Talent. So wie ich den Sportunterricht immer gehasst habe, so sehr habe ich den Kunstunterricht geliebt. Ich fand es großartig, mit Farben zu experimentieren und zu malen, war mit dem Ergebnis allerdings nie zufrieden. Über meine Noten konnte ich mich nicht beschweren, aber vermutlich hat mein Kunstlehrer auch nur honoriert, dass ich mit so viel Inbrunst, Leidenschaft und Freude an meinen Kunstwerken arbeitete. Ich male immer noch gerne, aber ich wünschte eben, ich könnte es auch.
Mit musikalischem Talent sieht es leider ähnlich dürftig aus. Dabei stamme ich aus einer äußerst musikalischen Familie und bin mit Musik großgeworden. Mein Großvater war ein großartiger Tenor und hat sogar an der Stuttgarter Oper gesungen; meine Mutter spielte früher hervorragend Klavier und hatte diverse Auftritte, aber leider habe ich ihr musikalisches Talent nicht geerbt. Ich habe es mit Gitarre versucht, aber nach ein paar Jahren Gitarrenunterricht frustriert aufgegeben – es scheiterte jedoch nicht an der Musikalität, sondern einfach an der Koordination, die eben bei vielen Instrumenten wichtig ist. Immerhin habe ich ein hervorragendes Gehör und höre jeden schiefen Ton, was beim Erlernen eines Instruments allerdings nur die halbe Miete ist. Aber ich singe gerne und oft, habe mir sagen lassen, dass die Töne auch sitzen, aber der Klang meiner Stimme ist eben einfach nicht besonders schön. Spaß macht es trotzdem, zumindest wenn niemand zuhört. Ich singe jedenfalls immer beim Autofahren, unter der Dusche und auch beim Staubsaugen 😉

Fakt 6

Eitelkeit

Ich mache mir absolut nichts aus Mode, trage ohnehin und aus Prinzip eigentlich nur schwarze Kleidung und verwende nicht viel Mühe auf die Auswahl meiner Garderobe. Allerdings bin ich ziemlich eitel und verbringe sehr viel Zeit vor dem Spiegel. Was gibt es Schlimmeres als einen Bad-Hair-Day? Wenn meine Haare nicht so sitzen, wie sie sollen, gehe ich nur ungern aus dem Haus und fühle mich den ganzen Tag unwohl. Außerdem färbe ich mir regelmäßig die Haare und finde es grauenhaft, wenn man einen Ansatz sieht. Das wird nun selbst die Menschen erstaunen, die mich schon sehr lange kennen, denn meine natürliche Haarfarbe hat seit fast dreißig Jahren niemand mehr gesehen, aber eigentlich bin ich blond. Ich bin nicht gerade hellblond, eher mittelblond, aber ich wollte eben nie eine Blondine sein. Ich war noch nicht einmal volljährig, als ich zum ersten Mal meine Haare schwarz färbte. Schwarze Haare ließen mich jedoch in Verbindung mit meiner schwarzen Kleidung aussehen wie eine Leiche, weshalb ich mich dann für einen dunkleren Braunton mit Rotstich entschieden habe, dem ich nun seit vielen Jahren treu bin. Die Färberei ist zwar lästig, aber wer schön sein will, muss eben ein bisschen leiden. Inzwischen wäre ich ohnehin nicht mehr blond, sondern schon ergraut, was mir jedoch noch weitaus weniger gefällt. In Würde altern kann ich auch noch später…
Mit zunehmendem Alter finde ich es deshalb auch immer wichtiger, diverse Alterserscheinungen, die ab 40 unweigerlich zutage treten, ein bisschen zu kaschieren. Ohne Make-Up, ordentlich getuschte Wimpern und einen schwarzen Lidstrich gehe ich jedenfalls nicht unter Menschen. Selbst wenn ich den ganzen Tag zuhause bin und mich eigentlich niemand sieht, schminke ich mich ein bisschen, weil ich mich dann einfach besser fühle.

Fakt 7

Ich bin eine Nachteule

Es ist vollkommen egal, wann ich ins Bett gehe oder wie lange ich schlafe – vor 12 Uhr funktioniert bei mir gar nichts. Ich habe morgens ohnehin schlechte Laune und bin eine furchtbare Trantüte, aber ich kann vormittags auch nicht denken und mich nicht konzentieren. Ab 20 Uhr abends laufe ich hingegen zu Hochtouren auf, habe die besten Ideen, bin kreativ und leistungsfähig und habe kein Problem, bis in die frühen Morgenstunden konzentriert zu arbeiten. Blöd ist, dass mein Tagesrhythmus mit dem meiner Mitmenschen und dem normalen Arbeitsalltag nicht kompatibel ist. Als ich noch im Handel gearbeitet habe und morgens um 9 Uhr auf der Matte stehen musste, war das die reinste Folter. Zwei Jahre lang hatte ich einen Bürojob, bei dem ich sogar schon um 7.30 Uhr an meinem Arbeitsplatz zu sitzen hatte und weiß bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, mich wach zu halten, geschweige denn irgendwelche Leistungen zu erbringen. Als ich im zarten Alter von 38 Jahren erneut ein Studium aufgenommen habe, habe ich mir jedenfalls geschworen, dass diese Qual nun ein Ende finden muss. Glücklicherweise kann man sich an der Uni seinen Stundenplan überwiegend selbst zusammenbasteln, sodass Seminare, die vor 12 Uhr stattfanden, tunlichst vermieden wurden. In absoluten Ausnahmefällen bewegte ich mich auch mal um 10 Uhr an die Uni, aber selbst das kostete mich Überwindung. Gelernt und meine Seminar- und Abschlussarbeiten geschrieben habe ich jedenfalls nur nachts, und der Erfolg gab mir recht, denn das hat bestens funktioniert. Ich habe häufig versucht, mich ein wenig zu disziplinieren, bin um Mitternacht ins Bett und habe mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, um dann zu lernen oder zu schreiben, aber es hat nicht geklappt, weil mein Gehirn selbst mit ausreichend Schlaf morgens einfach nicht aufnahmefähig ist und ich nicht einen geraden Satz formulieren kann. Bei meiner freiberuflichen Tätigkeit als Museumsführerin und freie Journalistin war es mir glücklicherweise möglich, Termine so zu legen, dass ich nur nachmittags und abends arbeiten musste. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass es eben Lerchen und Eulen gibt, ich eindeutig zu letzteren gehöre und auf meine innere biologische Uhr keinen Einfluss habe, sondern mich einfach nach ihr richten muss.

So, das waren nun die 7 Fakten über mich… Kommen wir also zu meinen Nominierungen – ich würde mich über 7 Fakten von diesen Bloggern freuen und nominiere deshalb:

Kerstin und Janna von KeJas BlogBuch

Gabi von Laberladen

Rina von Ich lese

Fühlt Euch zu nichts verpflichtet – also nur, wenn Ihr Lust habt 😉

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Mai 2017

Der Mai macht nicht nur alles neu – er bringt sogar neue Bücher. Ich habe mich wieder auf die Suche nach Neuerscheinungen begeben und dabei so einige Bücher entdeckt, die mich neugierig machen und auf die ich mich freue.

Im vergangenen Jahr habe ich Girl on the Train von Paula Hawkins gelesen, einen Roman, an dem sich die Geister scheiden. Ich war jedoch restlos begeistert von diesem grandiosen Buch (hier geht es zu meiner Rezension) und freue mich deshalb ganz besonders, dass im kommenden Monat endlich ein neuer Roman von Paula Hawkins erscheint.

Into the WaterTraue keinem Auch nicht dir selbst von Paula HawkinsDer neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train.

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … (Klappentext: Blanvalet)

Paula Hawkins: Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungstermin: 24. Mai 2017
Klappenbroschur – 480 Seiten – 14,99 €
ISBN: 978-3-7645-0523-3


Mats Strandberg - Die ÜberfahrtDie Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Hochkarätiger, suchterzeugender Thriller-Stoff aus Schweden für alle Fans von Justin Cronin, Sebastian Fitzek und Stephen King. (Klappentext: S. Fischer Verlage)

Mats Strandberg: Die Überfahrt
Verlag: Fischer TOR
Ersterscheinungstermin: 24. Mai 2017
Klappenbroschur – 512 Seiten – 14,99 €
ISBN: 978-3-596-29599-9


Babydoll von Hollie OvertonLily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird … (Klappentext: Goldmann)

Hollie Overton: Babydoll
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 15. Mai 2017
Klappenbroschur – 352 Seiten – 15,00 €
ISBN: 978-3-442-20520-2


Die Spur der Luegen von Ben McPhersonAls Alex Mercers elfjähriger Sohn Max einer Katze hinterherläuft, die im Nachbarhaus verschwindet, folgt Alex dem Jungen notgedrungen in das fremde Haus. Dort ist alles still, doch dann hören sie ein Geräusch: Wasser tropft von der Decke. Die Badewanne im ersten Stock ist übergelaufen, und darin liegt der leblose Körper des Nachbarn. Als die Polizei einen Hinweis darauf findet, dass auch Max‘ Mutter vor kurzem im Haus gewesen sein muss, geraten seine Eltern in den Fokus der Ermittlungen – und die Familie in einen Konflikt, der sie zu zerreißen droht … (Klappentext: Goldmann)
Ben McPherson: Die Spur der Lügen
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 15. Mai 2017
Taschenbuch – 544 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48613-7


Das Dunkel der Schuld von Carter WilsonNach einer traumatischen Kindheit scheint Hannah Parks in der Ehe mit dem smarten, erfolgreichen Unternehmer Dallin ihr Glück gefunden zu haben. Aber als Dallin eines Nachts im Schlaf spricht, erschüttert das, was sie hört, Hannahs ganzes Leben. Ist ihr Mann etwa ein sadistischer Mörder? Zutiefst verstört versucht Hannah zu fliehen, doch sie wird überwältigt und entführt. Unerwartet kommt ihr ein Fremder zu Hilfe. Er nennt sich Black und ist Experte darin, Menschen verschwinden zu lassen. Er ist Hannahs einzige Chance, Dallin zu entkommen. Doch kann sie Black ihr Leben anvertrauen? Einem Mann, von dem sie nichts weiß, außer dass er ohne zu zögern bereit ist zu töten … (Klappentext: Goldmann)

 

Carter Wilson: Das Dunkel der Schuld
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 15. Mai 2017
Taschenbuch – 416 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48555-0


Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im April 2017

Der Monat März neigt sich seinem Ende, und es wird Zeit wieder in den Verlagsvorschauen zu blättern und nachzuschauen, ob man sich auch im April auf spannende Neuerscheinungen freuen kann. Ich bin natürlich fündig geworden und habe wieder fünf Bücher entdeckt, die mein Interesse geweckt haben und auf meiner Wunschliste gelandet sind.

Abby Geni - Ein Grab in den WellenEin Kampf gegen die Gewalten der Natur und menschliche Abgründe – ein Kampf auf Leben und Tod

Ein Jahr lang will die junge Naturfotografin Miranda auf den Farallon-Inseln verbringen, ein abgelegener, unbewohnter Archipel vor der kalifornischen Küste. Ihre einzigen Gefährten sind ein paar Wissenschaftler, die in dieser Wildnis Fauna und Flora untersuchen. Sie beobachten die Wale und Robben, die extrem aggressiven Haie, die in diesen Gewässern jagen, sowie die überwältigende Vogelpopulation. In dieser unwirtlichen Umgebung scheint es nicht verwunderlich, dass sie allesamt Eigenbrötler sind. Doch mit der Zeit mehren sich mysteriöse Unfälle, eines Tages wird sogar einer der Forscher tot aufgefunden. Und Miranda fragt sich allmählich, ob die Inselgruppe, die von den Indianern seit jeher »Insel der Toten« genannt wird, tatsächlich verflucht ist, oder ob einer von ihnen ein grausames Spiel treibt … (Klappentext: Pendo Verlag)

Abby Geni: Ein Grab in den Wellen
Verlag: Pendo
Ersterscheinungstermin: 03. April 2017
Klappenbroschur – 368 Seiten – 15,00 €
ISBN 978-3-86612-423-3


Anja Goerz - Wenn ich dich holeWegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit Stunden sind Mama und Oma nun schon fort, am Handy meldet sich niemand, er hat Angst, in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr allein zu sein. Bendix alarmiert die örtliche Polizei. Doch obwohl diese nichts Verdächtiges feststellt, versucht er alles, um auf schnellstem Weg nach Nordfriesland zu kommen. Eine schier endlose Reise, zusätzlich erschwert durch Schnee und Sturm. Derweil haben seine Frau und Mutter einen ganz anderen Kampf zu kämpfen. Und Lewe ist tatsächlich nicht mehr allein … (Klappentext: dtv)

 

Anja Goerz: Wenn ich dich hole
Verlag: dtv premium
Ersterscheinungstermin: 07. April 2017
Klappenbroschur – 256 Seiten – 14,90 €
ISBN 978-3-423-26147-0


Carla Berling - MordkapelleEin malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde. (Klappentext: Heyne Verlag)

 

 

Carla Berling: Mordkapelle
Verlag: Heyne
Ersterscheinungstermin: 10. April 2017
Taschenbuch – 400 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-453-41996-4


Luana Lewis - Schlafe stillDie vermögende Londonerin Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer achtjährigen Tochter ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Doch dann wird sie eines Tages tot in ihrem Badezimmer aufgefunden, mit einer blutigen Wunde am Kopf. Die Familie steht noch unter schwerem Schock, als plötzlich Cleo, Bens Exfreundin, auftaucht. Sie gibt Viviens Mutter Rose gegenüber offen zu, dass sie nie aufgehört hat, Ben zu lieben. Als Rose Cleo wenig später in ihrer Wohnung aufsucht, ist sie zutiefst verstört – denn sie entdeckt eine ganze Wand voller Fotos von Vivien. Offenbar hat Cleo sie jahrelang heimlich beobachtet. Und dann beginnt sie auch noch, sich zurechtzumachen wie Vivien und ihre Kleidung zu tragen … (Klappentext: Goldmann Verlag)

 

Luana Lewis: Schlafe still
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 17. April 2017
Klappenbroschur – 288 Seiten – 15,00 €
ISBN 978-3-442-20530-1


Tammy Cohen - Du stirbst nicht alleinVier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden … (Klappentext: Blanvalet Verlag)

 

Tammy Cohen: Du stirbst nicht allein
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungsdatum: 17. April 2017
Taschenbuch – 400 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-7341-0437-4

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im März 2017

Ich freue mich jeden Monat darauf, die Verlagsvorschauen nach spannenden Neuerscheinungen zu durchsuchen und aus der riesigen Fülle an neuen Büchern, die den Buchmarkt ja geradezu überschwemmen, die fünf herauszupicken, die mich besonders interessieren. Das gleicht natürlich ein wenig dem Blick in die berühmte Kristallkugel, denn ob es sich bei meiner kleinen Auswahl tatsächlich um die Perlen unter den Neuerscheinungen handelt, kann ich leider nicht immer zuverlässig erkennen. Obwohl ich meistens auch die ersten Seiten in der Leseprobe lese, lag ich mit meinen Buchtipps auch schon gründlich daneben. So manche vermeintliche Perle entpuppte sich leider doch als Flop, weshalb ich inzwischen noch genauer hinschaue und mich nicht an großen Autorennamen oder an großangelegten Werbemaßnahmen der Verlage orientiere, sondern nur an den Klappentexten und Leseproben – und natürlich an meinem derzeitigen Lesegeschmack, der noch immer sehr thrillerlastig ist.

Drei Meter unter Null von Marina HeibSie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. (Klappentext: Heyne Encore)
Marina Heib – Drei Meter unter Null
Verlag: Heyne Encore
Ersterscheinungstermin: 06. März 2017
Hardcover – 256 Seiten – 19,99 €
ISBN 978-3-453-27111-1


Ich bin niemand von Patrick FlaneryEin spannender und elegant erzählter Roman über die Welt in Zeiten wachsender Überwachung.

Als der Geschichtsprofessor Jeremy O’Keefe nach zehn Jahren aus Oxford in seine Heimatstadt New York zurückkehrt, um dort an der New York University zu unterrichten, gerät er in einen Sog seltsamer Vorfälle: Eine Studentin kommt nicht zum verabredeten Treffen, später stellt er verdutzt fest, dass er selbst die Verabredung abgesagt haben soll; ein ihm unbekannter junger Mann behauptet, ihn zu kennen; eine Reihe Pakete erreichen ihn, mit den Ausdrucken seiner Telefonverbindungen und seines Mailverkehrs der letzten Monate; der mysteriöse junge Mann taucht immer wieder auf – O’Keefe fühlt sich verfolgt, kann die Geschehnisse nicht zuordnen. Ist jemand hinter ihm her? Spielt ihm jemand einen bösen Streich? Wird er überwacht? Oder wird er einfach verrückt? Nach und nach stellt sich heraus, dass der Ursprung dieses Rätsels in O’Keefes Zeit in Oxford begründet liegt.

Ein stilistisch herausragender, hochintelligenter Roman über Erinnerung, Verdrängung und das, was geschieht, wenn unsere Vergangenheit uns einholt. (Klappentext: Blessing Verlag)

Patrick Flanery – Ich bin niemand
Verlag: Blessing
Ersterscheinungsdatum: 06. März 2017
Hardcover – 400 Seiten – 22,99 €
ISBN 978-3-89667-578-1


Das Scherbenhaus von Susanne KliemSubtil und beklemmend: Ein genialer psychologischer Spannungsroman

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage „Safe Haven“, die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im „Safe Haven“ ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt … (Klappentext: carl’s books)

Susanne Kliem – Das Scherbenhaus
Verlag: carl’s books
Ersterscheinungstermin: 20. März 2017
Klappenbroschur – 336 Seiten – 14,99 €
ISBN 978-3-570-58566-5


fiona-cummins-der-knochensammler-die-ernteEr sammelt aus Leidenschaft. Knochen. Menschliche Knochen.
Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung.
Die Knochen von Jakey. Einem sechsjährigen Jungen, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer seltenen Knochenkrankheit, die Jakeys Körper langsam verknöchern lässt …

Den Knochensammler vergisst so schnell niemand mehr: Wie ein Schatten gleitet er durch Londons Straßen und verfolgt einen teuflischen Plan. Fiona Cummins‘ »Der Knochensammler – Die Ernte« ist ein schauderhaft genialer Thriller mit Bestseller-Format – so nervenzerfetzend wie Mo Hayders »Der Vogelmann«, so abgründig und faszinierend wie »Die Chemie des Todes«. (Klappentext: S. Fischer Verlage)

Fiona Cummins: Der Knochensammler – Die Ernte
Verlag: FISCHER Scherz
Ersterscheinungsdatum: 23. März 2017
Klappenbroschur – 480 Seiten – 14,99 €
ISBN 978-3-651-02499-1


Gestaendnisse von Kanae MinatoDie kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten. (Klappentext: C. Bertelsmann Verlag)

Kanae Minato – Geständnisse
Verlag: C. Bertelsmann
Ersterscheinungsdatum: 27. März 2017
Hardcover – 272 Seiten – 16,99 €
ISBN 978-3-570-10290-9

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Februar 2017

Ich liebe es einfach, in Verlagsvorschauen zu stöbern und nachzuschauen,  welche neuen spannenden Buchschätzchen im kommenden Monat erscheinen werden. Natürlich bin ich auch heute wieder fündig geworden. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich auf fünf Bücher im Monat zu beschränken, damit meine Wunschliste nicht ins Unermessliche anwächst und es auch einigermaßen machbar ist, alle Bücher, die ich mir vornehme, jemals lesen zu können, aber es sind diesmal doch wieder sechs geworden.

Das Buch der Spiegel von EO ChiroviciDie Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen …(Klappentext: Goldmann)

E. O. Chirovici – Das Buch der Spiegel
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 27. Februar 2017
Hardcover – 384 Seiten – 20,00 €
ISBN 978-3-442-31449-2


Good as Gone von Amy GentryTom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …
Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale. (Klappentext: Bertelsmann)

Amy Gentry: Good as Gone – Ein Mächen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück
Verlag: C. Bertelsmann
Ersterscheinungstermin: 27. Februar 2017
Klappenbroschur – 320 Seiten – 12,99 €
ISBN 978-3-570-10323-4


Ich bin boese von Ali LandDie 15-jährige Milly wächst schwer traumatisiert in einer Pflegefamilie auf. Eine neue Identität soll alle Spuren zu ihrer Vergangenheit verwischen. Denn Milly ist die Tochter einer Serienmörderin. Und diese konnte nur gefasst werden, weil Milly der Polizei entscheidende Hinweise gegeben hatte. Jetzt wird ihrer Mutter der Prozess gemacht, und Milly wird plötzlich von Gewissensbissen heimgesucht. In ihrer Pflegefamilie findet das Mädchen keine Unterstützung, um diese schwere Zeit zu überstehen – im Gegenteil: Phoebe, die leibliche Tochter, hasst Milly von ganzem Herzen und versucht mit allen Mitteln, ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und damit weckt sie in Milly eine verborgene Seite. Eine böse Seite. Denn Milly ist die Tochter ihrer Mutter … (Klappentext: Goldmann)

 

Ali Land – Ich bin böse
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 20. Februar 2017
Taschenbuch – 352 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-442-48456-0


jenny-blackhurst-das-madchen-im-dunkelnSeine Freunde sollte man sich gut aussuchen – seine Feinde noch besser
Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. Doch schon nach ihrem ersten Gespräch hat Karen das Gefühl, dass Jessica geradezu besessen ist von der Ehefrau ihres Liebhabers. Als wenig später die Leiche jener Frau gefunden wird, steht die Polizei vor Karens Tür. Sie gilt als dringend mordverdächtig. Karen ahnt, dass Jessica sie nicht zufällig ausgewählt hat – und dass es ein großer Fehler war, Jessica zu unterschätzen …
(Klappentext: Bastei Lübbe)

 

 

Jenny Blackhurst – Das Mädchen im Dunkeln
Verlag: Bastei Lübbe

Ersterscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Taschenbuch – 431 Seiten – 10,00 €
ISBN 978-3-404-17416-4


gilly-macmillan-perfect-girlRaffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“.

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet …

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen. (Klappentext: Knaur)

Gilly Macmillan – Perfect Girl. Nur du kennst die Wahrheit
Verlag: Knaur
Ersterscheinungsdatum: 01. Februar 2017
Klappenbroschur – 464 Seiten – 14,99 €
ISBN 978-3-426-52056-7


sofie-sarenbrant-der-morder-und-das-madchenNoch einen Tag noch – dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat. (Klappentext: Rütten & Loening)
Sofie Sarenbrant – Der Mörder und das Mädchen
Verlag: Rütten & Loening
Ersterscheinungstermin: 17. Februar 2017
Klappenbroschur – 368 Seiten – 16,99 €
ISBN 978-3-352-00893-1

Mein Lesejahr 2016 – Jahresstatistik, Tops und Flops

Ich habe im vergangenen Jahr zum ersten Mal Buch darüber geführt, wie viele Bücher ich gelesen habe und wie viele gelesenen Seiten dabei zusammenkamen.

Ich habe 67 Bücher gelesen – das waren 27004 Seiten, also ca. 73,8 Seiten pro Tag.

Besonders viel ist das nicht, wenn man bedenkt, dass ich sehr viel Zeit zum Lesen hatte, aber Lesen soll ja schließlich Spaß machen und ein Genuss und kein Wettrennen sein. Es gibt eben Tage, manchmal auch Wochen, in denen ich wenig oder auch mal gar nicht lese. Wenn in meinem Kopf alles tobt, ich nachdenklich, traurig oder wütend bin, kann ich nicht lesen, weil ich mich nicht konzentrieren kann. Es macht wenig Sinn, sich zum Lesen zu zwingen, denn sobald ich mich zu etwas zwinge, verliere ich die Freude an einer Sache. Man isst ja auch nichts, wenn man satt ist oder Bauchschmerzen hat, und so verhält es sich mit dem Lesen auch.

Hier gelangt Ihr zu der Liste aller Bücher, die ich 2016 gelesen habe (klick!)

  • 36 Bücher waren von weiblichen und 30 Bücher von männlichen Autoren; eines der gelesenen Bücher war von einem weiblich/männlichen Autorenduo
  • Was das Genre anbelangt, sieht man deutlich, wo im vergangenen Jahr meine Präferenzen lagen. Ich habe 51 Thriller und Krimis gelesen, 4 Romane, 4 Horrorromane, 3 Jugendbücher, 2 Dystopien, einen historischen Roman, einen Fantasy-Roman und ein Buch, das ich der Kategorie Humor/Unterhaltung zuordnen würde, obwohl es mitnichten komisch war, aber vermutlich sein sollte.
  • Bislang habe ich 65 Bücher rezensiert, werde die beiden noch ausstehenden Rezensionen aber bald schreiben, da ich mir fest vorgenommen habe, jedes Buch, das ich gelesen habe, auch zu rezensieren. Außerdem habe ich ausgerechnet eines meiner Jahreshighlights noch nicht rezensiert.
  • Abgebrochene Bücher rezensiere ich nicht, denn das wäre nicht fair. Ich kann ein Buch nur dann bewerten, wenn ich es vollständig gelesen habe. Ich habe im vergangenen Jahr nur 2 Bücher abgebrochen, nämlich Red Rising von Pierce Brown und Christmasland von Joe Hill. Ersteres fand ich einfach nur schlecht und habe nach 200 Seiten aufgegeben und Letzteres war zwar sehr gut geschrieben, aber thematisch leider gar nicht mein Fall und hatte für meinen Geschmack einfach zu viele phantastische und übersinnliche Elemente.
  • Im Oktober habe ich am meisten gelesen und im Dezember am wenigsten. Da ich im Dezember nur zwei Bücher gelesen habe, habe ich auch keinen Beitrag über meinen Lesemonat Dezember verfasst, denn für zwei Bücher lohnt sich das ja kaum.

Vielleicht wird es viele von Euch wundern, denn da ich fast ausschließlich Thriller und Krimis gelesen habe, ist es doch erstaunlich, dass mein unangefochtenes Lesehighlight des Jahres 2016 ein Roman ist und ein historischer Roman Platz 2 belegt (obwohl sich Runa kaum einem bestimmten Genre zuordnen lässt, sondern auch als Kriminalroman und Wissenschaftsthriller gesehen werden kann)

Warum ich die Bücher so großartig bzw. so schlecht fand, könnt Ihr in meinen Rezensionen nachlesen (zu denen gelangt ihr mit einem Klick auf den Buchtitel).

Meine Top-Ten der besten Bücher, die ich 2016 gelesen habe:

  1. Widerrechtliche Inbesitznahme von Lena Andersson
  2. Runa von Vera Buck
  3. Der Professor von Amélie Nothomb
  4. Die Herren von Winterfell (Das Lied von Eis und Feuer 1) von George R. R. Martin
  5. Dark Memories – Nichts ist je vergessen von Wendy Walker
  6. Bird Box von Josh Malerman
  7. Der Übergang von Justin Cronin (Rezension folgt noch)
  8. Girl on the Train von Paula Hawkins
  9. Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet von B. A. Paris
  10. Anders von Anita Terpstra

Meine 10 Flops des Jahres 2016:

  1. Hochland von Steinar Bragi
  2. Sekundenschaf – Dumm für einen Augenblick von Malte Welding
  3. Die Macht des Schmetterlings von Matt Dickinson
  4. Dein letzter Tag von A. J. Rich
  5. Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso
  6. You – Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes
  7. Die Blutschule von Max Rhode
  8. Der Kruzifix-Killer von Chris Carter
  9. Herzgift von Paula Daly
  10. Ich schweige für dich von Harlan Coben

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Januar 2017

Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende und deshalb wurde es nun Zeit, einen Blick ins kommende Jahr zu werfen und nachzuschauen, welche Bücher 2017 erscheinen werden. Der Januar startet gleich mit einer ganzen Reihe von spannenden Neuerscheinungen, die mich neugierig machen und auf die ich mich freue.

Da ich fast alle Bücher von Sabine Thiesler gelesen habe und sie mir sehr gut gefallen haben, freue ich mich, dass am 9. Januar nun ihr neuster Roman erscheinen wird, zumal der Klappentext bereits äußerst vielversprechend klingt:

Sabine Thiesler - Nachts in meinem HausMord und Intrige in der Toskana

Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung … (Klappentext: Heyne Verlag)

 

Sabine Thiesler – Nachts in meinem Haus
Verlag: Heyne
Ersterscheinungstermin: 9. Januar 2017
Hardcover – 512 Seiten – 19,99 €
ISBN 978-3-453-26969-9


Jenny Milewksi - AngstmädchenDie junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … (Klappentext: Heyne Verlag)

 

 

Jenny Milewski – Angstmädchen
Verlag: Heyne
Ersterscheinungstermin: 9. Januar 2017
Klappenbroschur – 336 Seiten – 13,99 €
ISBN 978-3-453-43880-4


arno-strobel-tiefe-narbe»Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe« ist der Auftakt einer spannenden Thriller-Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff in Düsseldorf

Max Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?

Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint …
Ein echter »Strobel« mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, der sich in einem Fall beweisen muss, der ihn vor die größte Herausforderung seiner bisherigen Karriere stellt. (Klappentext: S. Fischer Verlage)

Arno Strobel: Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Ersterscheinungstermin: 26. Januar 2017
Taschenbuch – 368 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-596-29616-3


Clare Mackintosh - Alleine bist du nieZoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt – und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt … (Klappentext: Bastei Lübbe)

 

 

Clare Mackintosh – Alleine bist du nie
Verlag: Bastei Lübbe
Ersterscheinungstermin: 13. Januar 2017
Taschenbuch – 447 Seiten – 10,90 €
ISBN 978-3-404-17470-6


Sarah Pinborough - Sie weiß von dirDieses Ende dürfen Sie niemandem verraten.
Beinahe wäre Louisa mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet.
Kurz darauf lernt Louisa auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee.
Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luisa Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louisa spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. (Klappentext: Rowohlt Verlag)

 

Sarah Pinborough – Sie weiß von dir
Verlag: rororo
Ersterscheinungstermin: 20. Januar 2017
Taschenbuch – 448 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-499-27265-3


Helen Callaghan - Dear AmyDie Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer
Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden
Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig …

Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist.
Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst? (Klappentext: Droemer Knaur)

Helen Callaghan – DEAR AMY – Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
Verlag: Droemer Knaur
Ersterscheinugstermin: 10. Januar 2017
Klappenbroschur – 400 Seiten – 14,99 €
ISBN 978-3-426-65420-0

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Frohe Weihnachten!

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Ich wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und viele schöne und spannende Buchgeschenke unterm Weihnachtsbaum. Aber vergesst nicht, dass die wertvollsten und wichtigsten Geschenke von Herzen kommen und nichts kosten. Also schenkt einfach mal ein Lächeln, eine Umarmung oder ein gutes Gespräch, nehmt Euch Zeit für andere, hört ihnen zu und schenkt kleine Momente des Glücks – und das nicht nur an Weihnachten.

 Herzliche Weihnachtsgrüße

Eure Claudia 

Als kleines Schmankerl möchte ich noch meine liebste Weihnachtsgeschichte und einen absoluten Klassiker der Weihnachtsliteratur mit Euch teilen – Erna, der Baum nadelt. Ein botanisches Drama am Heiligabend von dem unvergesslichen Robert Gernhardt. Gelesen von dem ebenso unvergesslichen und wunderbaren Harry Rowohlt, der den hessischen Originaltext ins Hamburgerische übersetzt hat und ein grandioser Vorlesekünstler war, ist diese herrliche Geschichte einfach ein Genuss. Hört sie Euch an – es lohnt sich!

Mein Monatsrückblick November 2016

Gelesen:

Mein Lesemonat November war eher durchwachsen, begann und endete leider ein bisschen zäh, sodass ich häufig einfach keine Lust zum Lesen hatte und an manchen Büchern ewig festklebte.

Ich habe im vergangenen Monat fünf Bücher gelesen – das waren 2052 Seiten, also durchschnittlich ca. 68 Seiten pro Tag (mit einem Klick auf das Cover oder den Buchtitel gelangt Ihr zu meinen Rezensionen)

Maedchentod von Julia HeaberlinIch bin mit Mädchentod von Julia Haeberlin in den November gestartet, einen Psychothriller, der wirklich hervorragend recherchiert, aber leider furchtbar langweilig war. Zwischendurch musste ich immer wieder zu einem anderem Buch greifen, um nicht in eine Leseflaute zu geraten und brauchte ewig, um Mädchentod endlich zu beenden.

 

Under Ground von SL GreyWeitaus spannender ging es dann weiter mit Under Ground von S. L. Grey, einem äußerst beklemmenden Thriller, der sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten. Leider waren die Protagonisten teilweise zu klischeeüberladen, zu typenhaft dargestellt und hatten nicht die nötige Tiefe, aber was die Spannung und das klaustrophobische Setting anbelangt, konnte mich dieser Thriller vollkommen überzeugen.

patricia-walter-kalte-erinnerungAn Kalte Erinnerung von Patricia Walter hatte ich allerdings gar nichts auszusetzen, denn ich habe selten ein so durchgehend spannendes Buch gelesen, das so raffiniert komponiert, gut durchdacht und gleichzeitig so unglaublich fesselnd war. Ein wirklich grandioses Debüt, das mich so in seinen Bann gezogen hat, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.

 

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula HawkinsFast hätte es Kalte Erinnerung geschafft, mein Lesehighlight des Monats zu werden, doch dann habe ich Girl on the Train von Paula Hawkins gelesen, ein Buch, das sehr kontrovers diskutiert wird und man offenbar entweder hasst oder liebt. Ich habe es jedenfalls geliebt, denn es ist nicht nur spannend, sondern auch psychologisch ausgefeilt, teilweise sehr erschütternd und ergreifend und überzeugte mich nicht zuletzt aufgrund der großartig ausgearbeiteten Charaktere.

caroline-kepnes-you-du-wirst-mich-liebenUnd zuletzt habe ich dann You – Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes gelesen. Das Buch wird als Thriller beworben, aber abgesehen von den ersten Seiten konnte ich leider nicht einmal ansatzweise erkennen, was an dieser Geschichte spannend sein soll. Hin und wieder fand ich den Zynismus des Hauptprotagonisten sehr amüsant, manche Passagen waren auch recht lustig, obwohl das vermutlich eher an meinem etwas seltsamen Humor lag und ich das Buch einfach nicht mehr ernstnehmen konnte. Auch der auf dem Klappentext angekündigte Schauer wollte sich bei mir nicht einstellen. Dafür war die im Überfluß verwendete Vulgärsprache äußerst unangenehm zu lesen und das Kopfkino bei den wirklich ekelerregenden pornografischen Szenen und den seitenlangen Masturbationsphantasien hätte ich auch nicht zwingend gebraucht.

Gehört:

Ich habe ja hier (klick!) schon von meinem Konzertbesuch bei Angelo Branduardi am 5. November in Tuttlingen berichtet. Ich bin noch immer so beseelt von diesem Abend, dass ich die Erinnerung daran möglichst lange festhalten möchte. Seine Musik erwärmt mein Herz, spendet Trost und Lebensfreude und inspiriert mich so sehr, dass ich momentan einfach nichts anderes hören möchte. Sie ist auch so facettenreich, dass ich ihrer niemals überdrüssig werde, auch wenn mich meine Mitmenschen mitunter für etwas eigentümlich halten, denn Angelo weckt mich morgens, trällert bei jedem Anruf aus meinem Handy und begleitet mich natürlich auch bei jeder Autofahrt. Beifahrer müssen das entweder aushalten oder eben laufen 😉

Gesehen:

Seit ich die letzte Staffel von Downton Abbey gesehen habe, suche ich verzweifelt nach einer Serie, die auch nur annährend an Game of Thrones oder Downton Abbey heranreicht, bin aber bislang nicht fündig geworden. Ich habe es im letzten Monat mit Die Tudors versucht, habe mich aber nur gelangweilt und nach der ersten Staffel abgebrochen. Outlander konnte ich leider überhaupt nicht aushalten und habe noch schneller aufgegeben. Das ist nicht erstaunlich, denn ich bin vor einigen Jahren schon an der Buchvorlage von Diana Gabaldon gescheitert, fand den ersten Band einfach nur langweilig und Claire und Jamie unerträglich. Nun wurde mir von allen Seiten mehrfach Lost empfohlen, eine Serie, die wirklich sehr spannend und vielversprechend klingt, und ich hoffe, dass sie mich begeistern kann. Kennt Ihr diese Serie und könnt sie ebenfalls empfehlen?

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Dezember 2016

Das erste Adventswochenende ist nun vorüber und Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Es wird also höchste Zeit einen Blick in die Verlagsvorschauen zu werfen, um nach der richtigen Lektüre für lange Winterabende zu suchen oder den Weihnachtswunschzettel mit Büchern zu füllen. Ich bin ehrlich gesagt ein ziemlicher Weihnachtsmuffel und kann mit all dem Kitsch, den Glöckchen, Sternchen und der aufgesetzten Harmonie, von der man das ganze Jahr über leider recht wenig spürt, nicht viel anfangen. Deshalb steht mir auch in dieser Jahreszeit der Sinn nach spannenden und verstörenden Thrillern. Ich habe wieder fünf interessante Neuerscheinungen gefunden, die im Dezember erscheinen werden und ich gerne lesen möchte.

c-l-taylor-detoxJane Hughes ist eine ganz normale Frau. Sie lebt in einem kleinen Haus, arbeitet in einem Tierheim und ist in einen netten Mann verliebt. Doch ihr Leben ist eine Lüge. Jane Hughes gibt es nicht. Ihre wahre Identität hat sie begraben, zusammen mit der Schuld und den Erinnerungen daran, was vor fünf Jahren in dem Wellness-Resort in Nepal geschah. Mit ihren drei besten Freundinnen wollte sie die Reise ihres Lebens machen – doch nur zwei von ihnen kamen lebend zurück. Jetzt will jemand Rache. Und wird nicht ruhen, bis er Janes Leben und alles, was sie liebt, zerstört hat. (Klappentext: Piper Verlag)

 

 

C. L. Taylor – Detox
Verlag: Piper
Ersterscheinungstermin: 01. Dezember 2016
Taschenbuch – 464 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-492-30381-1


sophie-kendrick-das-gesicht-meines-mordersSie muss sich erinnern, um zu überleben.
Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. (Klappentext: Rowohlt Verlag)

 

Sophie Kendrick – Das Gesicht meines Mörders
Verlag: rororo
Ersterscheinungstermin: 16. Dezember 2016
Taschenbuch – 320 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-499-27273-8


Ich vergebe nicht von Mark HillEin Killer mit einer Botschaft aus der Vergangenheit. Und ein Ermittler, der alles zu verlieren hat.

Detective Ray Drake hat alles dafür getan, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen. Niemand weiß von seiner Kindheit in einem Londoner Waisenhaus und von den schrecklichen Geschehnissen, die dreißig Jahre zurückliegen. Doch dann wird eine Familie brutal ermordet, und Hinweise tauchen auf, die in Drakes Richtung deuten. Er weiß, dass er sie vertuschen muss, um sein Geheimnis weiterhin zu schützen. Der Täter jedoch scheint fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen … (Klappentext: Blanvalet)

 

Mark Hill – Ich vergebe nicht
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungsdatum: 19. Dezember 2016
Taschenbuch – 480 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-7341-0329-2


Fuerchte den Schlaf von Stevan MenaEin Arztbesuch bringt traurige Gewissheit: Detective Jack Ridge hat nicht mehr lange zu leben. In der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, will er den Fall lösen, der ihn schon seit Jahren verfolgt: Drei junge Frauen wurden grausam ermordet, der Täter nie gefasst. Dann wird die 18-jährige Angelina vermisst, und alles deutet auf Jacks Serienmörder hin. Erst der Anruf eines befreundeten Psychologen bringt Jack auf eine ungewöhnliche Spur: Die neunjährige Rebecca hat schreckliche Albträume und sieht Details zu Jacks Fall, die sie unmöglich wissen kann. Da Jack nichts mehr zu verlieren hat, geht er ihren Hinweisen nach – und bringt damit schließlich auch das kleine Mädchen in größte Gefahr … (Klappentext: Goldmann)

 

Stevan Mena – Fürchte den Schlaf
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungsdatum: 19. Dezember 2016
Taschenbuch – 384 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-442-48489-8


alex-lake-es-beginnt-am-siebten-tagDer Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag. (Klappentext: HarperCollins)

 

Alex Lake – Es beginnt am siebten Tag
Verlag: HarperCollins
Ersterscheinungsdatum: 05. Dezember 2016
Klappenbroschur – 472 Seiten – 15,00 €
ISBN 978-3-959-67055-5

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im November 2016

Ich kann es manchmal gar nicht fassen, wie schnell ein Monat vergeht. Erst heute ist mir aufgefallen, dass sich der Oktober schon seinem Ende nähert und es an der Zeit wäre, mal wieder in den Verlagsvorschauen zu stöbern und zu schauen, welche Bücher im kommenden Monat erscheinen werden. Wie nicht anders erwartet, bin ich natürlich wieder fündig geworden und habe fünf Bücher entdeckt, die mein Interesse geweckt haben:

sabine-kornbichler-wie-aus-dem-nichtsLügen können Leben zerstören, die Wahrheit aber auch …

Lügen können Leben zerstören, die Wahrheit aber auch. Das weiß Dana Rosin nur zu gut. Die Inhaberin einer Alibi-Agentur hat schon vor langer Zeit einen Pakt mit der Lüge geschlossen. Ihr neuer Freund Alex – ein Enthüllungsjournalist und Verfechter der Wahrheit – lehnt ihre Einstellung allerdings strikt ab. Doch dann wird er eines Morgens erschossen, während sich Dana in letzter Sekunde vor dem Mörder verstecken kann. Bei den polizeilichen Ermittlungen stellt sich schnell heraus, dass Alex nicht der war, als der er sich ausgegeben hat. Wer aber war er dann? Und warum musste er sterben? Fragen, die Dana nicht loslassen – und ihr Leben in Gefahr bringen. (Klappentext: Piper)


Sabine Kornbichler – Wie aus dem Nichts
Verlag: Piper
Ersterscheinungstermin: 02. November 2016
Klappenbroschur – 368 Seiten – 12,99 €
ISBN 978-3-492-30873-1


rosamund-lupton-lautlose-nachtEine Frau, die alles riskiert. Ein Kind, das über sich hinauswächst. Eine lebensgefährliche Fahrt durch die arktische Nacht.
Die britische Physikerin Yasmin fliegt mit ihrer zehnjährigen Tochter Ruby nach Alaska, um ihren Mann Matt zu treffen, der dort einen Dokumentarfilm dreht. Doch die Polizei empfängt sie mit der Nachricht, dass Matt weit oben im Polarkreis umgekommen ist. Yasmin will das nicht glauben. Sie ist überzeugt, dass Matt am Leben ist und ihre Hilfe braucht. Zusammen mit Ruby macht sie sich auf eine lebensgefährliche Reise durch ewiges Eis und ewige Nacht, um ihn zu finden. Und irgendwann bemerkt sie, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der ihnen Böses will…
Atmosphärisch, hochspannend – mit einem spektakulären Plot: der neue Roman von Bestsellerautorin Rosamund Lupton.
(Klappentext: dtv)

Verlag: dtv Premium
Ersterscheinungstermin: 11. November 2016
Klappenbroschur – 384 Seiten – 14,90 €
ISBN 978-3-423-26121-0


Saving GraceBis dein Tod uns scheidet von BA ParisNiemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite … (Klappentext: Blanvalet)

 

B. A. Paris – Saving Grace. Bis dein Tod uns scheidet
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinungstermin: 21. November 2016
Klappenbroschur – 352 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-7341-0263-9


sofie-rathjens-aschenkindMörderisches Land.
Leonie ist heilfroh, als sie in dem verschlafenen Dorf im hohen Norden ankommt. Hier will sie endlich Abstand zu ihrer Scheidung gewinnen und in Ruhe als Lehrerin arbeiten. Bald jedoch stößt sie auf einem Acker über ein brutal ermordetes Mädchen. Zusammen mit dem kauzigen Dorfpolizisten Wahnknecht begibt sie sich auf die atemlose Jagd nach einem Mörder, der sich wie ein Phantom wieder und wieder entzieht. Dann kommt auch noch eine alte Dorflegende ins Spiel. Und obwohl Leonie nicht an Geister glaubt, wird das Ganze immer rätselhafter für sie …
Eine wunderbare Landschaft und eine eigenwillige Frau, die zur Detektivin wider Willen werden muss. (Klappentext: Aufbau Verlag)

 

Sofie Rathjens – Aschenkind
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Ersterscheinungstermin: 14. November 2016
Taschenbuch – 400 Seiten – 9,99 €
ISBN 978-3-7466-3283-4


lucy-atkins-an-jenem-dunklen-tagAls Tess den erfolgreichen Kinderherzchirurgen Greg kennenlernt, ist es bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Schon bald wird Tess schwanger, und ohne zu zögern folgt sie Greg von London in die USA, wo er einen wichtigen Posten annimmt. Doch für Tess fühlt sich ab dem ersten Moment alles falsch an: Der stille Vorort wirkt feindselig, das Haus viel zu groß, die Nachbarn abweisend – und Tess wird das Gefühl nicht los, dass jemand sie verfolgt. Das Schlimmste ist jedoch, dass Greg sich völlig verändert und ihr plötzlich wie ein Fremder erscheint. Dann trifft der erste Drohbrief ein. Und Tess muss sich fragen, wer es auf sie abgesehen hat – und warum Greg von alldem nichts wissen will … (Klappentext: Bastei Lübbe)

 

Lucy Atkins – An jenem dunklen Tag
Verlag: Bastei Lübbe
Ersterscheinungstermin: 11. November 2016
Taschenbuch – 413 Seiten – 11,00 €
ISBN 978-3-404-17434-8

Buchmesseblues-Challenge

14625795_10202355977777694_546269252_oDie Frankfurter Buchmesse ist vorbei und viele leiden nun unter dem Messeblues, da die Monate bis zur nächsten Buchmesse fast endlos scheinen. Ich habe auch einen kleinen Messeblues, weil ich es dieses Jahr gar nicht zur Frankfurter Buchmesse geschafft habe, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, und die vielen Berichte über die Messe mich schon ein bisschen neidisch werden lassen.

Für alle, die nun etwas traurig sind, weil die erlebnisreichen Messetage wie im Flug vergingen und nun hinter ihnen liegen, aber auch für die frustriert Daheimgebliebenen haben sich Anabelle von Stehlblüten und Philip von Book Walk eine Challenge ausgedacht, um den Blues zu vertreiben, die Wochen bis Weihnachten mit schönen Lesestunden zu überbrücken und gemeinsam mit anderen buchverrückten Menschen eine kleine Leseparty zu feiern.

Da nach der Buchmesse immer etwas Ebbe im Portemonnaie herrscht, weil man ja so viele neue Bücher entdeckt hat, die man sich unbedingt zulegen musste, geht es bei der Challenge darum, vom 24. Oktober 2016 bis zum 17. Dezember 2016 so viele Aufgaben wie möglich zu erfüllen und dabei nur die Bücher zu lesen, die ungelesen in den Regalen schlummern und darauf warten, entdeckt zu werden. Auch ohne auf der Buchmesse gewesen zu sein, hat sich bei mir in der letzten Zeit ein ordentlicher Stapel ungelesener Bücher angesammelt, denn einen guten Grund, mir ein neues Buch zu kaufen, finde ich eigentlich immer. Es macht also durchaus Sinn, meinem SuB auf den Leib zu rücken und von Neuanschaffungen erstmal abzusehen. Außerdem finde ich die Aufgaben interessant und denke auch, dass ich einige davon bewältigen kann.

Hier nun die Aufgaben: (erfüllte Aufgaben werden hier im Beitrag laufend ergänzt)

  •     Lies ein Buch, das sich schon mehr als ein Jahr auf dem SuB befindet.⇒ Paula Hawkins – Girl on the Train
  •     Beende eine angefangene Reihe.
  •     Lies einen Einzelband.⇒ Patricia Walter – Kalte Erinnerung
  •     Lies ein Buch, dessen Genre du sonst nicht so oft liest.
  •     Lies ein Buch mit über 500 Seiten.⇒ Caroline Kepnes – You. Du wirst mich lieben
  •     Lies ein Buch, das du dir nicht selbst gekauft hast. B. A. Paris – Saving Grace. Bis dein Tod uns scheidet
  •     Lies ein Buch, das du aufgrund einer Rezension/eines Bookstagram-Posts gekauft hast.⇒ S. L. Grey – Under Ground
  •     Lies ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht.⇒ Jutta Maria Herrmann – Hotline
  •     Lies ein Buch von einem Autor, den du noch nicht kennst. ⇒ Anna Snoekstra – Ihr letzter Sommer
  •     Lies ein Buch von einem Autor, von dem du am meisten Bücher im Regal hast.
  •     Lies ein Buch mit einem gelben oder orangen Cover. ⇒ Julia Heaberlin – Mädchentod
  •     Lies ein fremdsprachiges Buch.

Das Tolle an dieser Challenge ist aber auch, dass es auch etwas zu gewinnen gibt – nämlich ein Buch 😉

Aus diesem Grund sollte jeder Teilnehmer auch 5 Bücher von seiner Wunschliste nennen und kurz erzählen, warum er sich dieses Buch wünscht.

Hier also meine Wunschliste:

  1. Justin Cronin – Die Spiegelstadt (weil ich Der Übergang in den letzten Wochen regelrecht verschlungen habe, inzwischen mit Die Zwölf, dem zweiten Band der Reihe, gestartet bin und bislang so begeistert bin von diesem grandiosen Epos, dass ich das Ende dieser Trilogie schon jetzt kaum abwarten kann)
  2. Emma Cline – The Girls (weil ich von diesem Buch inzwischen so viel Gutes gehört habe, mich die Thematik sehr interessiert und es deshalb unbedingt lesen möchte)
  3. Wolfgang Hohlbein – Mörderhotel (weil ich den Autor schon bei einer Lesung kennenlernen durfte, ihn sehr sympathisch fand, aber trotzdem noch nie ein Buch von ihm gelesen habe, weil ich kein sehr großer Fan von Fantasy-Romanen bin. In Mörderhotel bedient Hohlbein jedoch gleich mehrere Genres, in denen ich mich zuhause fühle, denn es ist historischer Roman, Krimi und Horrorthriller zugleich und klingt einfach super spannend)
  4. Stephen King – Revival (weil ich ein großer Fan von Stephen King bin, er ein großartiger Erzähler ist und mir Revival in meiner Stephen-King-Sammlung noch fehlt)
  5. Thomas Finn – Dark Wood (weil ich das Buch vor Monaten in einer Verlagsvorschau entdeckt habe, seither ständig in Buchhandlungen um das Buch schleiche und der Klappentext einfach unglaublich spannend und vielversprechend tönt)

Die genauen Teilnahmebedingungen findet Ihr bei Anabelle von Stehlblüten sowie bei Philip von Book Walk und dort könnt Ihr Euch zu der Challenge auch anmelden.

Ich wünsche allen Teilnehmern spannende und schöne Lesestunden!

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Halloween-Tag [#Halloweenwochen]

halloweenwochentag

Ich habe ja beschlossen, dass mein Lesemonat Oktober besonders düster und gruselig werden soll und nehme deshalb an den Halloween-Wochen teil. Im Rahmen dieser Blog-Aktion hat sich nun Neyla Kunta einen Tag ausgedacht und ein paar Fragen gestellt, die ich gerne beantworten möchte.

1. Was ist dein liebster Krimi/Thriller?

Da ich schon so viele Krimis und Thriller gelesen habe, fällt es mir sehr schwer, mich auf einen einzigen festzulegen. Ich entscheide mich jetzt einfach für den ersten Krimi, den ich überhaupt gelesen habe und der mich so begeistert hat, dass ich ihn nach wie vor für einen der besten Kriminalromane halte und dem Genre nun seit Jahrzehnten treu geblieben bin – Im Eishaus von Minette Walters

2. Wenn du Teil, eines solchen Buches wärst, welche Rolle würdest du einnehmen? (Mörder, Ermittler, Opfer, … )

Nun ja, realistisch wäre es, wenn ich das Opfer wäre, aber interessanter und spannender wäre es natürlich, in die Rolle des Mörders zu schlüpfen.

3. Was denkst du, wie weit du kommen würdest?

Das Opfer kommt ja meistens nicht besonders weit, also stellt sich wohl eher die Frage, wie weit ich als Mörder kommen würde – vermutlich auch nicht viel weiter. Ich lese zwar seit Jahren Krimis, sodass ich nahezu jede Tötungsart kenne, aber ich habe überhaupt keine kriminellen Ambitionen und auch Gewaltphantasien sind mir vollkommen fremd. Logisches Denken gehört auch nicht unbedingt zu meinen Stärken, sodass es schon an der Planung scheitern würde. Ich wäre gar nicht in der Lage, ein perfektes Verbrechen zu begehen und würde deshalb als Täter nicht allzu weit kommen.

4. Was ist dein Lieblingshorrorfilm?

Nicht nur bei Büchern, sondern auch bei Filmen bevorzuge ich psychologischen Horror, der ohne viel Blutvergießen auskommt. Psycho von Alfred Hitchcock, mit Anthony Perkins in der Rolle des Norman Bates habe ich unzählige Male gesehen und ist noch immer mein Lieblingsfilm in diesem Genre.

5. Hast du schon mal ein Horrorvideospiel gespielt? Wenn ja, welches? Wenn nein, warum nicht?

Nein, weil ich überhaupt keine Videospiele spiele. Das liegt jetzt nicht etwa daran, dass ich solche Spiele generell verteufle oder blöd finde, sondern weil ich unter einem Phänomen leide, das sich Gaming-Sickness nennt und der klassischen Reise- oder Seekrankheit ähnelt. Mir wird schon nach wenigen Minuten schwindlig und furchtbar schlecht, was das Spielvergnügen leider extrem mindert. Bei Spielen, in denen ich die Perspektive des Spielecharakters einnehme und mein Gehirn jede Bewegung nachempfinden muss, obwohl mein Körper eigentlich regungslos im Sessel sitzt, ist es besonders schlimm, aber auch bei anderen Spielen habe ich schon nach kürzester Zeit ein flaues Gefühl im Magen.

6. Wovor hast du Angst? Und warum?😉

Ach herrje, alle meine Ängste aufzuzählen, sprengt vermutlich den Rahmen dieses Beitrags. Besonders große Angst habe ich in großen Menschenmengen, weshalb große Konzerte, Festivals oder andere Massenveranstaltungen nichts für mich sind. Enge Räume machen mir keine Angst, solange ich alleine bin, aber sobald andere Menschen anwesend sind, wie etwa in Aufzügen, bekomme ich Panik. Von vielen Menschen umringt zu sein, macht mir immer Angst. Die Frage nach dem Warum ist durchaus angemessen, kann ich allerdings nicht beantworten, denn eigentlich ist diese Angst ja nicht rational erklärbar. Außerdem habe ich extreme Flug- und Höhenangst. Ich bin noch nie geflogen, weil ich mich niemals dazu überwinden könnte. Höhenangst habe ich selbst auf Brücken und sogar auf meinem eigenen Balkon. Ich kann zwar in die Ferne, aber nie nach unten schauen. Und ich habe Angst auf Schiffen, obwohl ich eigentlich keine Angst vor Wasser habe. Ich bin einfach lieber im Wasser als auf dem Wasser. Sicher hängt das auch damit zusammen, dass mir immer schlecht wird, sobald es schaukelt, aber selbst auf kleinen und ruhigen Gewässern habe ich Angst. Meistens setze ich mich dann irgendwo hin und schaue gebannt auf einen Punkt am anderen Ufer – bloß nie aufs Wasser. Ich habe einige Zeit am Bodensee gelebt und musste dort hin und wieder auf die Autofähre, um lange Umwege zu vermeiden, aber ein Vergnügen war das nie, obwohl es nicht schaukelt. Ich blieb immer im Auto sitzen und vermied jeden Blick nach draußen. Von wegen „eine Seefahrt, die ist lustig“ – ich finde daran jedenfalls nichts lustig, und es wird auch nicht besser, wenn ich es öfter mache. Früher hatte ich auch Angst vor manchen Insekten und vor Spinnen, aber diese Angst bin ich inzwischen los. Die Erfahrung hat mir eben gezeigt, dass manche dieser Tierchen zwar nicht unbedingt hübsch, aber trotzdem harmlos sind. Vor manchen Insekten ekle ich mich immer noch, aber Angst würde ich das nicht nennen. Vor Tieren habe ich generell keine Angst, weder vor Mäusen, Ratten noch vor Schlangen oder anderem Getier.

7. Wenn du an Halloween denkst, was fällt dir dazu zuallererst ein?

Seltsamerweise Kürbisse, obwohl ich sie nicht mag.

8. Magst du Halloween überhaupt?

Eigentlich finde ich Halloween eine recht alberne und vor allem unnötige Veranstaltung, der ich nicht viel abgewinnen kann. Ich mag den Herbst, finde es schön, wenn es nicht mehr so warm, aber auch noch nicht bitterkalt ist, sich das Laub färbt und herabfällt und die Stimmung ein wenig düster ist, aber Halloween selbst finde ich eigentlich reichlich überflüssig.

9. Dein bestes Halloweenkostüm!

Logischerweise verkleide ich mich nicht an Halloween, da ich ohnehin nicht zu irgendwelchen Halloween-Veranstaltungen gehe. Was den Kleidungsstil anbelangt, ist bei mir ohnehin das ganze Jahr Halloween, denn ich trage aus Prinzip nur Schwarz 😉

10. Erschrickst du leicht? Oder erschreckst du lieber andere?😉

Ich bin nicht besonders schreckhaft, aber wenn ich mich erschrecke, finde ich das nicht unbedingt angenehm, weshalb ich auch darauf verzichte, andere zu erschrecken

11. Was ist gruseliger?

Werwölfe oder Vampire?

Vampire, weil sie Menschengestalt haben, während Werwölfe ja eigentlich Tiere sind. Außerdem hasse ich diese romantisch verklärten Vampire, denen man auch noch einen erotischen Touch verpasst – wie albern ist das denn? Wenn schon Vampire, dann müssen sie richtig böse und diabolisch sein.

Geister oder Zombies?

Zombies, denn sie sehen einfach eklig aus und ich könnte mir vorstellen, dass sie auch unangenehm riechen, während Geister, zumindest in meiner Vorstellung, eine gewisse Anmut und Noblesse haben.

Puppen oder Clowns?

Clowns, weil sie lebendig sind, während Puppen ja leblos und somit harmlos sind. Ich fand Clowns übrigens als Kind schon angsteinflößend, obwohl ich damals Pennywise aus Stephen Kings Es noch gar nicht kannte. Ich finde allerdings auch den Weihnachtsmann und den Nikolaus gruselig.

Morgens, wenn du schlecht geschlafen hast oder abends nach der Arbeit/Schule?

Weder noch, denn ich finde keine Tageszeit besonders gruselig. Ich bin allerdings ein furchtbarer Morgenmuffel, weshalb ich den frühen Vormittag einfach nicht mag. Aber ich liebe die Nacht, denn wenn es draußen still und dunkel ist, laufe ich zur Höchstform auf.

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Falls Ihr diese Fragen nun auch beantworten wollt, dann fühlt Euch von mir getaggt, denn jeder, der Lust hat, darf mitmachen. Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Halloween-Wochen vom 01.10. bis 31.10.2016 [#Halloweenwochen]

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Der Oktober wird düster, unheimlich und gruselig! Nomnivor vom Blog Bücher verschlingen hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen, die mir wie gerufen kommt, denn auch ich habe gerade richtig Lust auf Bücher, die mich das Fürchten lehren. Wenn es draußen kühler, stürmischer und wieder früher dunkel wird, gibt es doch nichts Schöneres, als es sich zuhause richtig gemütlich zu machen und ein richtig gruseliges Buch zu lesen.

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Leider habe ich das Horrorgenre einige Jahre sehr vernachlässigt und bin erst vor ein paar Monaten wieder auf den Geschmack gekommen. Nichtssagenden Splatter, blutiges Gemetzel und ekelerregende, unappetitliche Szenarien mag ich nicht, aber Autoren wie Stephen King, die alle Schattierungen des Grauens perfekt beherrschen und spannende und gleichzeitig tiefgründige Geschichten erzählen können, die mich erschauern und frösteln lassen, mit meinen verborgenen Ängsten spielen und mich in unheimliche Situationen versetzen, die meinen Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen treiben, weiß ich durchaus zu schätzen.

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Für alle, die ebenfalls gerne düstere, beklemmende und hochspannende Bücher mit hohem Gruselfaktor lesen, die ohne Blutvergießen auskommen und dennoch das Blut in den Adern gefrieren lassen, hätte ich bereits einen erstklassigen BuchtippBird Box. Schließe deine Augen von Josh Malerman. Das Buch ist erst kürzlich als Taschenbuch erschienen, allerdings unter dem Titel Der Fluss. Deine letzte Hoffnung, was ich ein wenig verwirrend finde, da ich es zunächst für die Fortsetzung von Bird Box hielt. Ich habe diesen faszinierenden Horrorthriller bereits im Mai gelesen und er gehört für mich zweifellos zu meinen bisherigen Lesehighlights des Jahres. Mit einem Klick auf das Cover gelangt Ihr übrigens zu meiner Rezension von Bird Box.

Bird BoxSchliesse deine Augen von Josh Malerman

Mein Monatsrückblick September 2016

Gelesen:

Ich bin noch immer ein wenig verwirrt und weiß nicht so recht, wie ich den vergangenen Lesemonat zusammenfassen soll, denn das letzte Buch, das ich im September gelesen und erst gestern beendet habe, Hochland von Steinar Bragi, schwirrt noch immer durch meinen Kopf und war so vollkommen abstrus, verworren und absurd, dass ich mich erstmal sammeln muss, um das zu verarbeiten. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden, aber für mich ergibt dieses Buch bislang überhaupt keinen Sinn und ich sehe mich im Moment auch außerstande, es zu rezensieren. Ich will einfach nicht glauben, dass ein hochgelobter Autor, tatsächlich etwas so Konfuses und teilweise auch Abstoßendes zu Papier bringt, ohne dass sich hinter dem Geschreibsel nicht vielleicht doch noch eine wie auch immer geartete Botschaft verbirgt. Wenn schon kein roter Handlungsfaden, geschweige denn ein schlüssiges Ende erkennbar sind, sollte doch wenigstens irgendwo eine Message versteckt sein. Vermutlich muss ich es erstmal sacken lassen und nochmal drüber nachdenken, ob ich aus diesem vollkommen grotesken Horrorszenario vielleicht nicht doch noch irgendwelche tiefgründigen Erkenntnisse gewinnen kann. Zunächst muss ich aber ganz dringend nach einem neuen Buch und einem vollkommen anderen Genre greifen, um Hochland erstmal aus meinem Kopf zu bekommen. Falls einer von Euch das Buch gelesen und verstanden hat, wäre ich für aufschlussreiche Hinweise wirklich sehr dankbar.

Lassen wir Hochland also erstmal außen vor, denn abgesehen von diesem Buch, kann ich auf einen recht zufriedenstellenden Lesemonat zurückblicken.

Ich habe im vergangenen Monat sechs Bücher gelesen – das waren 2292 Seiten, also ca. 76,5 Seiten pro Tag (mit einem Klick auf das Cover oder den Buchtitel gelangt Ihr zu meinen Rezensionen)

Adrian J Walker - Am Ende aller ZeitenAdrian J Walkers Am Ende aller Zeiten, mit dem ich in den September gestartet bin, war ein guter, solider und spannender Endzeit-Roman mit großartigen Ansätzen, hatte allerdings doch ein paar Schwächen, die das Lesevergnügen ein wenig minderten.

 

 

Astrid Plötner - TodesgrußÜberaus spannend ging es im September dann mit Todesgruß von Astrid Plötner weiter, einem gut durchdachten und raffiniert komponierten Kriminalroman, der zum Miträtseln einlädt und mich in jeder Hinsicht überzeugen konnte.

 

 

DIE WAHRHEIT von Melanie RaabeVon Melanie Raabes Die Wahrheit hatte ich mir ein wenig mehr versprochen. Es war ein wirklich guter Thriller, sprachlich und stilistisch absolut herausragend, aber das Ende war leider etwas enttäuschend. Vermutlich waren meine Erwartungen einfach zu hoch, denn Die Falle von Melanie Raabe war eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe und so hatte ich eben gehofft, dass mich nun auch Die Wahrheit vom Hocker reißen würde.

Anders von Anita TerpstraStattdessen hat mich im vergangenen Monat gerade das Buch am meisten begeistert, von dem ich es am wenigsten erwartet hätte – Anders von Anita Terpstra. Da die Niederländerin noch mehr Bücher geschrieben hat, wäre es schön, wenn auch diese übersetzt werden würden, denn ich würde gerne mehr von dieser Autorin lesen. Da Anders von der ersten bis zur letzten Seite spannend war und mir beim Lesen häufig ein eisiger Schauer über den Rücken lief, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und ist deshalb auch mein Lesehighlight des Monats.

Die Reinheit des Todes von Vincent KlieschDanach habe ich ein Buch gelesen, das aus unerfindlichen Gründen seit  Jahren ungelesen in meinem Regal schlummerte und sich als wahres Thriller-Schätzchen erwiesen hat – Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch. Ein wirklich packender und fulminanter Auftakt der Thriller-Reihe um den Ermittler Julius Kern, den ich nun unbedingt auch bei seinen weiteren spannenden Fällen begleiten möchte.

 

Hochland von Steinar BragiEs hätte also alles so schön sein können, würde Hochland von Steinar Bragi nicht einen dunklen Schatten auf die letzen Tage des Monats September werfen. Aber wie gesagt, muss ich dieses furchtbare Leseerlebnis erst verdauen, um ein paar sinnvolle Gedanken äußern zu können. Meine Rezension zu diesem Buch kommt, sobald ich mich ein wenig gesammelt habe ;-).

 

© Claudia Bett

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Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Oktober 2016

Eigentlich hatte ich vermutet, dass im Oktober, wenn pünktlich zur Frankfurter Buchmesse zahlreiche Neuerscheinungen den Buchmarkt überfluten, meine Wunschliste überquellen wird. Obwohl ich eifrig in den Verlagsvorschauen geblättert habe, ist die Liste der Neuerscheinungen, auf die ich mich im kommenden Monat freue, erstaunlich übersichtlich. Das ist allerdings nicht besonders tragisch, denn mein Stapel ungelesener Bücher hat in den letzten Wochen beängstigende Ausmaße angenommen, sodass ich nicht befürchten muss, dass mir der Lesestoff ausgeht.

Ich habe ein neues Genre für mich entdeckt und möchte in der nächsten Zeit nicht nur Thriller und Krimis, sondern auch gute Dystopien lesen.
Momentan lese ich Der Übergang von Justin Cronin, ein mehr als tausend Seiten starker Roman, der mich schon seit einer Weile beschäftigt und mich so in seinen Bann gezogen hat, dass ich die Passage-Trilogie unbedingt noch in diesem Jahr komplett lesen möchte. Eigentlich ein Jammer, dass ich Der Übergang erst jetzt entdeckt habe, denn dieses Endzeit-Epos ist einfach grandios, aber andererseits gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt dafür als jetzt, denn ich finde es ärgerlich, wenn ich den ersten Band einer Trilogie gelesen habe und ewig auf das Erscheinen der Folgebände warten muss. Da im Oktober mit Die Spiegelstadt der krönende Abschluss der Passage-Trilogie erscheint, habe ich also nichts zu befürchten und kann nach Die Zwölf gleich weiterlesen.

Die Spiegelstadt von Justin CroninDie Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.
Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.
Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit … (Klappentext Goldmann Verlag)

Justin Cronin – Die Spiegelstadt
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 31. Oktober 2016
Hardcover – 992 Seiten – 24,99 €
ISBN 978-3-442-31180-4


Simon Beckett gehört zweifellos in die erste Liga der Thrillerautoren. Nicht nur seine David-Hunter-Reihe, sondern auch alle anderen Bücher dieses Autors habe ich regelrecht verschlungen und zählen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Umso mehr freue ich mich jetzt natürlich auf den fünften Fall für David Hunter.

simon-beckett-totenfangHunter is back!
Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.
Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.
Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…
Mit der lang erwarteten Fortsetzung seiner David-Hunter-Serie legt Bestseller-Autor Simon Beckett erneut einen Thriller der Meisterklasse vor. Das Buch erscheint als Weltpremiere zuerst in deutscher Sprache. (Klappentext Wunderlich)

Simon Beckett – Totenfang
Verlag: Wunderlich
Ersterscheinungsdatum: 14. Oktober 2016
Hardcover – 560 Seiten – 22,95 €
ISBN 978-3-8052-5001-6


Sicher ist es den Thriller-Lesern unter Euch nicht entgangen, dass im Oktober auch ein neues Buch von Sebastian Fitzek erscheinen wird. Ich muss ja gestehen, dass ich den Hype um seine Bücher nicht ganz nachvollziehen kann, denn nicht jedes Buch, das ich bislang von ihm gelesen habe, konnte mich überzeugen. Der Klappentext von Das Paket tönt allerdings sehr vielversprechend, sodass es auf meiner Wunschliste ganz weit oben gelandet ist.

sebastian-fitzek-das-paketDer neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt … (Klappentext Droemer)

Sebastian Fitzek – Das Paket
Verlag: Droemer
Ersterscheinungstermin: 26. Oktober 2016
Hardcover – 368 Seiten – 19,99 €
ISBN 978-3-426-19920-6


Maedchentod von Julia HeaberlinKurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer. (Klappentext Goldmann)

 

 

Julia Heaberlin – Mädchentod
Verlag: Goldmann
Ersterscheinungstermin: 17. Oktober 2016
Klappenbroschur – 448 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48398-3


Das Kind im Wald von Sarah GravesDie Versetzung in eine Kleinstadt ist für die Bostoner Mordkommissarin Lizzie Snow keine Beförderung. Doch sie hat private Gründe, den Job im einsamen Norden anzunehmen: Ihre Nichte, die vor Jahren spurlos verschwand, soll dort gesehen worden sein. Während der eisige Winter hereinbricht und Maine im Schnee versinkt, macht Lizzie sich auf die Suche – nicht ahnend, dass in den dunklen Wäldern Ungeheuerliches auf sie wartet. (Klappentext Diana Verlag)

Sarah Graves – Das Kind im Wald
Verlag: Diana
Ersterscheinungstermin: 11. Oktober 2016
Taschenbuch – 400 Seiten – 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35872-0

Frisch eingetroffen

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In den letzten Tagen sind diese drei Thriller-Schätzchen bei mir eingezogen. Ich bin zwar ein Parallel-Leser, aber ich weiß trotzdem nicht, mit welchem Buch in nun zuerst anfangen soll. Schon lange fiebere ich dem zweiten Thriller von Melanie Raabe Die Wahrheit entgegen, aber gleichzeitig würde ich auch zu gerne ins isländische Hochland reisen, das für vier Freunde aus der Großstadt zu einem Ort des Grauens wird. Oder soll ich vielleicht doch lieber Im dunklen, dunklen Wald einen Junggesellinnenabschied mitfeiern, der sich zu einem mörderischen Alptraum entwickelt? Keine Sorge, ich habe durchaus auch andere Probleme, aber ich freue mich so auf diese drei Bücher.;-)

Herzlichen Dank an die Verlagsgruppe Random House und die dtv Verlagsgesellschaft für die Zusendung der Rezensionsexemplare!

Mein Monatsrückblick August 2016

Gelesen:

Im Juli hatte ich ja kein besonders glückliches Händchen bei meiner Buchauswahl, konnte gleich zwei totale Leseflops verbuchen und nur mit viel Mühe überhaupt eines meiner gelesenen Bücher zum Lesehighlight des Monats küren.
Es konnte im August also nur besser werden, was es glücklicherweise auch wurde. Wenn man zu Büchern von Joy Fielding, Stephen King und Zoran Drvenkar greift, kann natürlich nicht allzu viel schiefgehen, aber ich habe im August auch zwei Debütromane sowie ein Buch einer mir bislang unbekannten Autorin gelesen, und da kann man ja nie wissen, was auf einen zukommt, auch wenn die Klappentexte vielversprechend klingen.

Ich habe im vergangenen Monat sechs Bücher gelesen – das waren 2383 Seiten, also ca. 77 Seiten pro Tag (mit einem Klick auf das Cover oder den Buchtitel gelangt Ihr zu meinen Rezensionen; die noch ausstehenden Rezensionen folgen in den nächsten Tagen)

Ausnahmslos alle Bücher, die ich im August gelesen habe, waren so unglaublich gut, dass ich kaum etwas zu meckern hatte und es mir nun recht schwerfiel, mich auf nur ein einziges Lesehighlight des Monats festzulegen.

Wendy Walker - Nichts ist je vergessenIch habe mich letztendlich für Dark Memories – Nichts ist je vergessen von Wendy Walker entschieden, denn bei diesem Buch hat für mich einfach alles gestimmt – die Spannung, die Erzählweise, die Protagonisten und vor allem die interessante Thematik. Die Autorin hat sich in ihrem Debütroman sehr intensiv mit Gedächtnisfoschung und Traumatherapien auseinandergesetzt, diese Themen in eine raffinierte und spannende Romanhandlung eingebettet und mich deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugt.

Zoran Drvenkar - SorryWürde sich meine Bewertung vor allem nach sprachlichen und stilistischen Kriterien richten, wäre jedoch Zoran Drvenkars Sorry mein Lesehighlight des Monats geworden. Drvenkars Sprache ist einfach wunderbar – knapp, aber sehr eindringlich, manchmal geradezu poetisch und entwickelt einen ungeheueren Sog. Sein Erzählstil ist sehr außergewöhnlich, sein raffiniertes Spiel mit verschiedenen Erzählperspektiven geradezu verstörend. Thematisch verlangt Drvenkar seinen Lesern allerdings einiges ab, auch Sorry ist nichts für zartbesaitete Gemüter, aber ein sehr kunstvoller und innovativer Thriller, der unter die Haut geht.

Dass Stephen King ein grandioser Erzähler ist, ist nichts Neues, aber in Joyland zeigt er sich von seiner ruhiger und feinfühligen Seite und beweist, dass er eben nicht nur der „Meister des Grauens“ ist, sondern auch sehr tiefgründige und berührende Romane schreiben kann, die ohne gruselige Schreckensmomente auskommen.

 

tim-erzberg-hell-go-landTim Erzbergs Debüt Hell-Go-Land hat mich eine schlaflose Nacht gekostet, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen musste, wie dieser spannungsgeladene Thriller endet. Dieses Buch hat mich überaus positiv überrascht. Müsste ich den Thriller mit dem klaustrophobischsten Schauplatz und der beklemmendsten Atmosphäre nennen, fiele meine Wahl wohl auf Hell-Go-Land.

 

Die Schwester von Joy FieldingJoy Fielding hat mit Die Schwester wieder einmal bewiesen, dass sie ihr Handwerk versteht, denn sie liefert eigentlich recht zuverlässig immer sehr solide Thriller ab, die sich flüssig und leicht weglesen lassen und einfach spannend sind.

 

 

Mary Kubica - Pretty BabyBei meiner Bewertung von Mary Kubicas Pretty Baby musste ich allerdings ein Sternchen abziehen, weil der Einstieg in dieses Buch doch etwas langatmig war, aber ansonsten hat es mir sehr gut gefallen und lieferte sehr verstörende Einblicke in menschliche Abgründe und Schicksale.

 

 

Alle, die in meinem Monatsrückblick nun die Rubriken Gehört und Gesehen vermissen, muss ich leider enttäuschen, denn ich habe im August selten Musik gehört und bin immer noch beleidigt und sauer, dass es mit Game of Thrones erst im kommenden Jahr und mit Downton Abbey gar nicht mehr weitergeht. Alle Versuche, in eine neue Serie einzusteigen, sind gescheitert, weil mir keine so recht gefallen wollte und mir in den Sommermonaten ohnehin selten der Sinn nach der Flimmerkiste steht. Das wird sich vermutlich wieder ändern, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, aber momentan verbringe ich meine Zeit lieber mit Lesen und Schreiben.

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Liebster Blog-Award

  • Verlinke denjenigen der dich nominiert hat
  • Poste das Emblem/Logo auf dem jeweiligen Artikel
  • Beantworte die Fragen die dir gestellt wurden
  • Poste auch die Regeln auf deinem Blog, damit deine Nominierten Bescheid wissen
  • Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
  • Nominiere deine Favoriten

Und nun zu den Fragen, die mir Luna gestellt hat:

1. Was hat dich am Bloggen am meisten interessiert?

Zwei Hobbys und Leidenschaften begleiten mich bereits durch mein ganzes Leben – Lesen und Schreiben. In den letzten Jahren habe ich beides vollkommen vernachlässigt, weil mir einfach die Zeit und Muße fehlten und ich meine eigenen Ziele und Bedürfnisse weitgehend aus den Augen verloren habe. Seit November letzten Jahres habe ich nun Zeit im Überfluss und einen unstillbaren Nachholbedarf. Meine beiden Hobbys sind ja recht einsame Angelegenheiten, aber das kommt meinem derzeitigen Wunsch nach Rückzug und dem Bedürfnis, alleine sein zu wollen, sehr entgegen. Trotzdem fehlte mir der Austausch, und so beschloss ich im Dezember letzten Jahres, diesen Blog ins Leben zu rufen. Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass sich jemand für meine Meinung und meine Gedanken interessiert, aber schon nach kurzer Zeit bekam ich viel positives Feedback. Nach wie vor freue ich mich über jeden Kommentar unter meinen Beiträgen, über jeden neuen Abonnenten meines Blogs und über jede Email, die mich erreicht. Dieser Austausch ist mir sehr wichtig und nur so macht das Bloggen auch Spaß. Obwohl mein Blog bislang ein reiner Bücherblog ist, wollte ich eigentlich auch meine eigenen literarischen Ergüsse hier zum Besten geben, um herauszufinden, wie meine Texte beim Leser ankommen. Im Moment scheue ich mich allerdings noch ein wenig davor, finde mein eigenes Schreiben noch zu unausgereift und meine Geschichten zu persönlich, um die ganze Welt daran teilhaben zu lassen. Vielleicht ändert sich das bald, denn ich habe fest vor, diesbezüglich mutiger zu werden, aber im Moment beschränke mich erstmal darauf, meine Meinung zu den Büchern anderer abzugeben, bevor ich mich selbst der Kritik stelle 😉

2. Welche Lebenslage/Situation magst du überhaupt nicht?

Warten ist etwas, was mir furchtbar auf die Nerven geht. Ob ich nun im Supermarkt an der Kasse anstehen muss oder in einem Stau feststecke – Warten macht mich wahnsinnig! Es wird ja immer über Rentner gelästert, weil sie generell etwas zur Ungeduld neigen und nicht gerne warten, aber ich kann das voll und ganz verstehen, denn je älter ich werde, umso ungeduldiger werde ich. In meiner Jugend war ich die Geduld in Person, aber wenn man sich der Endlichkeit seines Lebens erstmal bewusst wird – und je älter man wird, desto deutlicher tritt sie vor Augen – ist sinnloses Rumstehen oder Rumsitzen einfach eine Qual und nicht anderes als das Vergeuden wertvoller und vor allem endlicher Lebenszeit.

3. Wenn du ein Tier wärst, welches würdest du gar nicht sein wollen und warum?

Katzen sind meine absoluten Lieblingstiere, aber obwohl ich Katzen liebe, möchte ich selbst keine sein. Ich denke, wenn ich die Wahl hätte, wäre ich lieber ein Vogel, am liebsten eine Krähe. Krähen sind klug und weise, schön sind sie auch, aber vor allem können sie sich recht gut durchsetzen, sind frei und können fliegen.

4. Was war die lustigste/merkwürdigste Situation, die du in Bezug auf das Bloggen erlebt hast?

Ich möchte jetzt niemanden beleidigen, aber die wirklich abgefahrenste Email bekam ich von einer mir unbekannten Dame, die mehrfach versucht hatte, sich auf meinem Blog einzuloggen, um einen eigenen Beitrag zu schreiben. Sie war etwas erbost, weil sie zig Benutzernamen und Passwörter ausprobiert hatte und dieses böse WordPress keines davon akzeptieren wollte (dem Himmel sei Dank!). Ich dachte, ich hätte sie falsch verstanden und erklärte ihr, wie sie die Kommentarfunktion nutzen kann. Ihre zweite Email war dann immerhin freundlicher, aber sie meinte, sie will meine Beiträge nicht kommentieren, sondern eigene schreiben – auf meinem Blog! 😯 Nun ja, nichts gegen Gastbeiträge, aber es wäre schon nett, wenn ich die Person kennen würde, man mich vorher nett fragt und verwies sie deshalb lieber an diverse Bücher-Foren, in denen sie sich austoben kann. Sachen gibt’s…!

5. Wenn du irgendwohin reisen könntest, was wäre dein erstes Ziel?

Ich würde sehr gerne an die schottische Atlantikküste reisen. Ich war noch nie dort, würde das alles aber sehr gerne einmal sehen – die raue Landschaft, die schroffen Berge, die steilen Felsenküsten und all die geheimnisvollen Burgen.

6. Welche Geschmacksrichtung ist dir die liebste?

Süß, definitiv süß, was man mir leider auch übergebührlich ansieht. Ich mache mir zwar nichts aus Schokolade, Gummibärchen oder Schokoriegeln, aber ich liebe süße Getränke, bin süchtig nach Cola und mache jeden Tee oder Kaffee zu einem sirupähnlichen Gebräu.

7. Was magst du an anderen Menschen besonders?

Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Authentizität und Toleranz

8. Und gleich zum Gegenteil, was kannst du an anderen gar nicht ausstehen?

Ich hasse es, angelogen zu werden und verabscheue nichts mehr als Heuchelei, Falschheit und Scheinheiligkeit. Man darf mir immer gerne sagen, was man von mir hält, aber ich hasse es, wenn man mich zusäuselt und umgarnt, weil man irgendetwas von mir will, mich aber fallenlässt, sobald man es hat oder hinter meinem Rücken schlecht über mich redet. Außerdem mag ich es nicht, wenn Menschen ihre Versprechen nicht halten. Mir gehen Versprechen nur äußerst schwer über die Lippen, aber wenn ich mich überwinde, etwas zu versprechen, dann halte ich es auch. Es wäre jedenfalls schön, wenn jeder erstmal sein Hirn einschalten würde und sich Gedanken macht, ob er das, was er verspricht, überhaupt halten kann und will.

9. Wie hältst du Erinnerungen am liebsten fest?

Obwohl Fotografieren eine sehr schöne Sache ist, halte ich Erinnerungen und Eindrücke lieber schriftlich fest und schreibe alles auf, was ich erlebt und gesehen habe. Nicht unbedingt in Form eines klassischen Tagebuchs, denn es passiert nicht jeden Tag etwas, an das man sich erinnern will und muss, aber was mir wichtig erscheint, halte ich gerne schriftlich fest.

10. Wie sieht dein perfekter Abend aus?

Mein letzter perfekter Abend liegt nun fast auf den Tag genau ein Jahr zurück. Im Nachhinein betrachtet, wünschte ich, es hätte diesen Abend nie gegeben und habe deshalb inzwischen keine Vorstellung mehr von einem perfekten Abend. Im Moment ist ein Abend für mich perfekt, wenn ich alleine auf meinem Sofa sitze, ein spannendes Buch lese, ein gutes Gläschen Wein trinke und meine Ruhe habe.

11. Hast du Ziele für die Zukunft?

In meiner jetzigen Situation ist das eine sehr schwierige Frage, da sich meine bisherigen Ziele in Luft aufgelöst haben und ich noch immer Mühe habe, neue Ziele festzulegen. Dennoch habe ich natürlich Ziele, denn ohne ein Ziel macht das Leben recht wenig Sinn. Mein oberstes Ziel ist es, das zu tun, was ich eigentlich schon immer wollte und für ziemlich utopisch hielt – ein Buch schreiben. Ich arbeite auch schon daran, schreibe schon seit einigen Monaten fleißig und hoffe, dass ich den Mut finde, es irgendwann zu veröffentlichen.


Ich möchte gerne drei ziemlich neue Blogs nominieren, die ich erst kürzlich entdeckt habe und die Ihr Euch unbedingt anschauen solltet, wenn Ihr Euch für Bücher interessiert:

Nessis Bücherblog

Bookish Beauties

umgeBUCHt

Hier meine Fragen an die drei Nominierten:

  1. Wenn es eine Zeitmaschine gäbe, mit der Du für ein paar Tage in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen könntest – in welche Zeit würdest Du gerne reisen und warum?
  2. Wobei kannst Du am besten entspannen und den Stress des Alltags vergessen?
  3. Welches Buch oder welcher Film hat Dich zuletzt zum Weinen gebracht?
  4. Welcher Buch oder welcher Film hat Dich zuletzt zum Lachen gebracht?
  5. Ist es Dir wichtig, den Hauptprotagonisten eines Buches sympathisch zu finden?
  6. Über welches Talent würdest Du gerne verfügen?
  7. Welchen lebenden oder bereits verstorbenen Prominenten würdest Du gerne interviewen und welche Frage würdest Du ihm am liebsten stellen?
  8. Gibt es ein Buch, auf das Du Dich ganz besonders gefreut hast und von dem Du dann sehr enttäuscht warst? Wenn ja, welches?
  9. Welchen Traum möchtest Du Dir unbedingt erfüllen?
  10. Was bringt Dich richtig zum Lachen?
  11. Über welches Thema könntest Du stundenlang reden oder auch bloggen?

Ich wünsche den Nominierten viel Spaß bei der Beantwortung meiner Fragen! Fühlt Euch zu nichts verpflichtet 😉