Skurriles aus meinem Alltag

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Man muss nur mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und erlebt jeden Tag Situationen, die zwar alltäglich aber dennoch bemerkenswert sind. Wann und wo auch immer man Menschen begegnet, sich mit ihnen unterhält oder sie einfach nur beobachtet, kann man die verrücktesten Erfahrungen machen, denn dieser Planet wird doch von recht eigentümlichen Exemplaren der menschlichen Spezies bevölkert. Leider sind nicht alle Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen zum Schreien komisch, das Fremdschämpotential ist oft unerträglich hoch, aber dennoch macht man, zumindest wenn man sich seinen Humor bewahrt, immer wieder Beobachtungen, über die man herzlich lachen oder zumindest staunen kann. Das Schöne, manchmal aber auch Traurige ist, dass man diese Feldstudien überall betreiben kann – in der Fußgängerzone, im Supermarkt, in Schulen, Museen und an Universitäten. Erstaunlicherweise ist gerade in Akademikerkreisen, in denen man ein Mindestmaß an Bildung und funktionierenden Gehirnzellen eigentlich voraussetzen könnte, die Dichte an fehlgeleiteten und verhaltensauffälligen Artgenossen sogar signifikant hoch. Da ich beruflich immer viel mit Menschen zu tun hatte, habe ich inzwischen einen reichen Fundus an skurrilen Erlebnissen und Begegnungen, den ich in einem Notizbüchlein schriftlich festgehalten habe und nun auch hier auf meinem Blog teilen möchte. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig .